Instant Messenger - Aggressiver Wurm verbreitet sich über Messenger

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Der jüngste Nachfolger der bekannten Wurm-Familie Palevo handelt offensiver wie noch nie zuvor. BitDefender, eine Sicherheitsfirma in Europa, hat festgestellt, dass Kriminelle in den letzten Tagen eine äußerst große Welle an infizierten Mitteilungen verschickt haben. Diese Nachricht zeigt einen Link an, der Bilder und Gallerien des Opfers parat haben solle. Doch falls man diesen betrügerischen Link anklicken sollte, bekommt man keine Bilder zu Gesicht, sondern den Wurm ”Worm.P2P.Palveo.DP”.

Dieser sorgt dafür, dass eine ”Hintertür” auf unbekannten Rechnern für Remote-Angreifer eingerichtet wird. Auf einem ungesicherten System kann der Wurm ein enorm hohes Chaos anrichten. ”Palevo.DP” manipuliert einen Registrierungsschlüssel so, dass die eigene Firewall des Betriebssystems außer Betrieb genommen wird. Auch wie andere Würmer der Palevo-Familie, sorgt der Eindringling für eine Backdoor-Komponente, so dass Cyberkriminelle Zugang zum jeweiligen Rechner besitzen und diesen mit weiterer Malware vermüllen können. So hat man ebenfalls die Möglichkeit, eine unbemerkte Operation zu starten, um andere System zu infizieren.

Die Wurm-Familie Palevo hat auch die Option Passwörter und andere wichtige Daten zu stehlen, die in Browsern gespeichert sind. Daher wird dringend geraten sogenanntes ”Online-Banking” nur auf stark geschützten Systemen anzuwenden.

Die Würmer verbreiten sich auch über P2P-Plattformen (Peer to Peer), wie zum Beispiel Ares, BearShare, iMesh, Shareza, Kazaa, DC++, eMule und LimeWire.

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