Adobe Carousel für den Foto-Reigen

Sebastian Trepesch

Adobe hat heute Adobe Carousel in den App Store und Mac App Store gebracht. Mit diesem Dienst kann der Nutzer über Smartphone und Computer auf die gesamte eigene Fotobibliothek online zugreifen und die Bilder anderen zeigen – eine Cloud-Lösung also. Während sich Adobe bei der angekündigten Creative Suite für iOS-Geräte (Adobe Touch Apps) mehr Zeit lassen wird als für Android-Geräte, bekommen diesmal Mac, iPhone und iPad den Vorzug: Windows- und Android-Nutzer müssen sich noch bis 2012 gedulden.

Adobe erklärt den Dienst wie folgt:

Carousel ist die einzige Lösung, mit der Nutzer auf ihre gesamte Fotosammlung von einem iPad, iPhone, iPod touch und Mac OS Desktop-Computer aus zugreifen können. Die App wurde für alle entwickelt, die sich für Fotos begeistern, viel fotografieren und ihre Bilder mühelos betrachten, durchsuchen, zusammenstellen und mit anderen teilen möchten, ohne diese manuell synchronisieren oder speichern zu müssen. Adobe Carousel stützt sich auf die Bildverarbeitungstechnologie von Adobe Photoshop Lightroom. Damit können Nutzer durchgängig auf allen Geräten die besten Bildbearbeitungsergebnisse erzielen.

Bekannte Multitouch-Funktionen sollen für interaktive und ansprechende Bilderlebnisse sorgen. Die leistungsstarke Bildverarbeitungs-Engine ermöglicht das Verändern von Belichtungseinstellungen wie Schatten und Licht, Weißabgleich, Farbton, Schärfe und Kontrast.

Für Carousel muss ein Abo abgeschlossen werden. Der Einführungspreis beträgt 44,90 Euro pro Jahr, beziehungsweise 4,99 Euro für einen Monat. Die App selbst ist kostenlos:

Die kleine Alternative: Es scheint fast so, dass Nikon mit seiner App My Picturetown Pad diese Woche noch schnell vor Adobe auf den Markt kommen wollte. Der Nikon-Dienst ist ebenfalls ein Speicher-Portal für die eigenen Fotos, allerdings ohne große Zusatzfunktionen. Vorteil bei Nikon: Bis 2 Gigabyte Speicher kostet der Dienst überhaupt nichts.

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