Mit CCleaner die Registry säubern – So befreien Sie die Registrierdatenbank von Datenballast

Marvin Basse

In der Windows-Registry werden Konfigurationsdaten von System und Programmen zentral gespeichert. Oftmals werden diese allerdings nicht gelöscht, wenn sie veraltet sind, was zu Performanceeinbußen des Systems führen kann. Daher sollte man die Registry möglichst regelmäßig von überflüssigen Einträgen befreien, was mit dem Registry-Tool der Freeware CCleaner problemlos und effizient funktioniert.

Unter Windows ist die Registry, auch Registrierdatenbank genannt, die zentrale Konfigurationsdatenbank, in der sowohl Windows selbst, als auch die auf dem System installierten Anwendungen ihre Einstellungen sowie diverse weitere Informationen ablegen. Da viele der in der Registry gespeicherten Konfigurationsdaten mit der Zeit ungültig werden oder veralten, diese jedoch von vielen Anwendungen nicht gelöscht werden, sammeln sich in der Windows-Registry auf lange Sicht zwangsläufig jede Menge überflüssiger Einträge. Da dies das System verlangsamt, empfiehlt es sich, die Registrierdatenbank von Zeit zu Zeit von alten Einträgen zu säubern. Mit der Registry- Komponente des kostenlosen Downloads CCleaner kann man dies schnell und effizient erledigen.

So benutzen Sie das CCleaner Registry-Tool

Die CCleaner Registry-Komponente erlaubt es, mit dem kostenlosen Systemoptimierungs-Tool die Windows-Registrierdatenbank mit nur wenigen Klicks von überflüssigen Einträgen zu befreien und den Rechner dadurch wieder schneller zu machen. Um dies durchzuführen, muss man zunächst den CCleaner kostenlos herunterladen, diesen installieren und anschließend starten. Nun findet man links auf der Oberfläche des Systemoptimierungs-Tools neben Buttons für das CCleaner Cleaner-Modul und den Extras, wo sich unter anderem der CCleaner Wiper befindet, auch einen Button mit dem Namen „Registry“, über den man die CCleaner Registry-Funktion aufrufen kann. Ist dies geschehen, betätigt man rechts den Button „Nach Fehlern suchen“. Nun durchforstet CCleaner die Registry nach ungültigen Einträgen und zeigt anschließend die gefundenen an.

CCleaner Registry Screenshot

Hat CCleaner die Registry nach überflüssigen Einträgen durchsucht und diese aufgelistet, betätigt man als nächstes den Button „Fehler beheben“. Daraufhin erscheint ein Fenster, in dem man gefragt wird, ob man vor dem Löschen der gefundenen, veralteten Einträge eine Sicherung der Registry durchführen möchte. Es ist zu empfehlen, dies mit „Ja“ zu bestätigen, da es vereinzelt vorkommen kann, dass Einträge in der Registrierung gelöscht werden, die das System oder Anwendungen noch benötigen. Sollte dies passieren, kann man mit einer vorherigen Sicherung der Registry diese problemlos wiederherstellen, indem man einfach auf die gesicherte REG-Datei doppelt klickt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, in den CCleaner Einstellungen das Anzeigen der Aufforderung für ein Registry-Backup zu deaktivieren.

CCleaner Registry Screenshot

So installiert ihr CCleaner (mit individuellen Einstellungen)

Empfehlung: Führen Sie die CCleaner Registry-Komponente regelmäßig aus

Nachdem man einen Speicherort für die Sicherung der Registry ausgewählt und diese durchgeführt hat, kann man nun bedenkenlos den Button „Alle beheben“ betätigen, woraufhin CCleaner sämtliche gefundenen, überflüssigen Registry-Einträge entfernt. Nun schließt man das Fenster und die Registry ist vorerst von angesammeltem Datenmüll befreit. Da aber auch weiterhin neue Einträge in die Registry geschrieben und ältere überflüssig werden, sollte man das CCleaner Registry-Tool auch in Zukunft regelmäßig ausführen. 

Weitere Themen: CCleaner, Piriform

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