Adobe Creative Suite 6: Über die Cloud zum iPad

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Bei der Creative Suite 6 setzt Entwickler Adobe offensichtlich verstärkt auf HTML5. Zudem plant das Unternehmen eine Anbindung der iOS-Geräte iPhone und iPad an die Creative Suite, sollten die Vorabberichte stimmen: Ein neuer Programmbestandteil, Adobe Maestro, synchronisiert Fotos und Grafiken mit der Cloud und bindet dabei auch mobile Geräte an. Passend dazu kündet Adobe heute die Kooperation mit einem Online-Dienstleister an.

Laut AppleInsider seien Funktionen und Programmbestandteile, die ein Bericht zur Creative Suite 6 nennt, aus einer Umfrage hervorgegangen und von mehreren Quellen bestätigt worden.

Demnach will es Adobe Maestro in Verbindung einer mobilen Anwendung Benutzern ermöglichen, Skizzen auf iPhone und iPad anzufertigen und mit der Creative Suite auf dem Desktoprechner zu synchronisieren. Erst vor Kurzem verkündete Konkurrent Quark, für das iPad Software bereitstellen zu wollen.

Bei Adobe läuft der Vorgang “über die Cloud”, die Daten werden also online abgeglichen und gespeichert. 100 Gigabyte Speicherplatz werde Adobe dem Bericht zufolge einem Nutzer zur Verfügung stellen. Unterstützt werden neben den Grafik-Formaten auch Audio- und Videodateien.

Eine Meldung von heute unterstreicht den Weg Richtung “Wolke”: Adobe verkündet die Alliance mit thePlatform, einem Dienstleister für webbasierte und mobile Inhalte.

Für die Creative Suite widmet sich der Entwickler offensichtlich verstärkt dem Thema HTML5. Keine Überraschung, betonte Adobe doch stets, neben Flash auch andere Standards unterstützen zu wollen. Auf der Adobe MAX 2010 stellte das Unternehmen ein Konvertierungstool von Flash nach HTML5 vor. Letztere Sprache wurde dadurch wichtig und populär, weil Apple auf seinen iOS-Geräten kein Flash unterstützt.

Der neue Bestandteil der Creative Suite 6, “Adobe Helium”, soll es Designern ermöglichen, interaktive Inhalte in dieser Sprache zu schaffen. CSS3 und andere Webstandards werden zudem unterstützt. Grundlage bildet das Web-Framework jQuery.

Mit Adobe Muse sollen Webseiten in HTML und CSS erstellt werden können, ohne dass der Anwender einen Code schreiben muss. Inhalte von anderen Webseiten wie Google Maps oder Youtube können – vielleicht ähnlich wie bei Apples iWeb – leicht hinzugefügt werden.

Schon am Wochenende wurde bekannt, dass die neue Version des Softwarepakets als 64-Bit-Anwendung herausgegeben werden soll. Bleibt der Produktzyklus wie in den vergangenen Jahren, dürfte CS 6 frühestens in ein paar Monaten erscheinen.

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Weitere Themen: iPad, creative


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