Sandy-Bridge-Nachfolger Ivy Bridge soll 20 Prozent schneller werden

Florian Matthey
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Während Intel in diesen Tagen mit einem Design-Fehler der Sandy-Bridge-Chipsätze zu kämpfen hat, arbeitet das Unternehmen bereits an einer neuen Prozessor-Version. Die Ivy-Bridge-CPUs sollen um rund 20 Prozent schneller als die aktuellen Sandy-Bridge-Prozessoren werden, die Grafikleistung soll sich sogar um 30 Prozent erhöhen.

Das soll zumindest aus internen Intel-Roadmaps hervorgehen, auf die sich die Website VR-Zone bezieht. So wie die Vorgängerversion sollen auch die 22-Nanometer-Ivy-Bridge-Prozessoren zwei oder vier Kerne auf einem Chip bieten und Hyper Threading unterstützen. Der integrierte Grafikchip soll DirectX und OpenCL 1.1 unterstützen und 30 Prozent schneller als die Sandy-Bridge-GPU arbeiten. Displays sollen sich über HDMI 1.4 und DisplayPort 1.1, jedoch nicht DisplayPort 1.2 anschließen lassen.

Der neue Chipsatz mit dem Codenamen “Panther Point” soll wiederum bis zu vier USB-3.0-Anschlüsse bringen und als weitere Schnittstellen PCI Express 3.0 sowie SATA III mit bis zu 6 Gigabit pro Sekunde bieten.

Die neuen Ivy-Bridge-Core-i-Prozessoren sollen Anfangs 2012 erscheinen. Eine offizielle Bestätigung dieser Daten durch Intel steht allerdings noch aus.

Bild: Montage von VR-Zone

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