Dropbox, Google Drive und OneDrive auf externe Festplatte sichern

Flavio Trillo
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Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive synchronisieren Inhalte auf mehrere Geräte. Doch eigentlich soll die Cloud auch unsere Festplatten entlasten. Ich zeige euch, wie ihr die Speicherordner dieser Drive-Dienste auf externe Laufwerke verlegt.

Dropbox, Google Drive und OneDrive auf externe Festplatte sichern

So könnt ihr sämtliche zu synchronisierenden Dateien aus euren Clouds auf externen USB-Festplatten, USB-Sticks oder SD-Karten (wie etwa einem NiftyDrive oder ähnlichen Adaptern) abglegen.

Dropbox auf externer Festplatte

Ganz leicht geht es bei Dropbox. Hier könnt ihr in den Einstellungen schnell auswählen, wo ihr den Dropbox-Ordner mit euren synchronisierten Daten ablegen wollt. Auch eine Änderung des Speicherortes im Nachhinein ist unkompliziert. So legt ihr fest, auf welchem Medium Dropbox-Daten gesichert werden:

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  • Öffnet die Einstellungen von Dropbox.
  • Klickt oben auf Konto
  • Wählt aus der Liste Dropbox-Speicherort den Eintrag Andere…

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Hier habt ihr nun die Möglichkeit, beliebige Speicherorte anzugeben – auch auf externen Medien, wie Festplatten, USB-Sticks oder SD-Karten. Hinweis: Ihr wählt immer den Ordner aus, in dem später der Dropbox-Ordner angelegt wird. Ihr müsst also nicht selbst den Dropbox-Ordner an der Stelle anlegen, wo ihr in haben wollt.

Google Drive extern sichern

Auch mit Googles Cloud-Dienst ist die Sicherung der synchronisierten Dateien auf einem externen Speichermedium möglich. Allerdings mit etwas mehr Aufwand, als bei den Wettbewerbern.

Falls ihr die Google-Drive-Software für den Mac bereits installiert habt, müsst ihr zunächst euer Drive-Konto von eurem Mac trennen.

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  • Öffnet dazu die Einstellungen und klickt auf den Reiter Konto. Nun wählt ihr die Schaltfläche Konto trennen…
  • Nach einer Bestätigung ist die Trennung geschafft — nun muss die Verbindung wieder hergestellt werden. Dazu wählt ihr im Google-Drive-Menü den Eintrag Verbinden.
  • Folgt den Anweisungen bis zum letzten Schritt. Bevor ihr auf Fertig klickt, wählt ihr jetzt aber Erweiterte Einrichtung.
  • Im nächsten Schritt könnt ihr den Speicherort des Drive-Ordners ändern.

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Anders als bei Dropbox müsst ihr einen Ordner namens Google Drive dort anlegen, wo ihr ihn hin haben wollt. Einzige Bedingung: Der Ordner muss komplett leer sein. Das bedeutet auch, dass es leider keine Möglichkeit gibt, die bestehenden Inhalte einfach zu verschieben. Ihr müsst statt dessen den gesamten Inhalt eures Google Drive neu herunterladen und synchronisieren. Dabei könnt ihr aber gezielt Ordner aussparen.

Wenn ihr auf Synchronisierung starten klickt, geht der Download euer Dateien in den neuen Ordner los. Bei der Erstinstallation von Google Drive auf eurem Computer könnt ihr natürlich von vorn herein in den Erweiterten Einstellungen den Ordner frei festlegen und müsst eure Daten nur ein Mal herunterladen.

Microsoft OneDrive auf USB-Stick und Co.

Auch Microsofts Cloud-Dienst OneDrive erlaubt das Speichern der lokal synchronisierten Dateien auf einem externen Laufwerk, USB-Stick oder SD-Karte. Wie bei Google Drive gilt auch hier: Habt ihr OneDrive (ehemals SkyDrive) bereits installiert, müsst ihr das Konto trennen.

  • Wählt dazu aus dem OneDrive-Menü Einstellungen.
  • Klickt auf den Reiter Info und anschließend auf Aufheben der Verknüpfung von OneDrive.

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Nach einem Bestätigungsfenster beginnt die Installationsroutine erneut und ihr werdet noch einmal nach dem gewünschten Speicherort für die Dateien gefragt.

Wie bei Dropbox wählt ihr lediglich den Ort, an dem der OneDrive-Ordner für euch angelegt werden soll und müsst ihn nicht selbst erstellen. Er kann auch auf einem externen Medium liegen.

Auf diese Weise könnt ihr eure System-Festplatte von synchronisierten Cloud-Inhalten frei halten. Ich habe dieses Setup in Kombination mit einem Nifty-Drive für das MacBook Pro und einer 64GB-MicroSD-Karte eingerichtet. So ist mehr als genug Platz für Dropbox und Co. und meine Festplatte bleibt frei.

(Bild: USB-flash via shutterstock.com)

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