Final Cut Pro X: Apple-Produktmanager nehmen Stellung

Katia Giese
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Die Vorstellung des komplett überarbeiteten Final Cut Pro X Anfang der Woche ging, aus Apples Perspektive betrachtet, ganz schön in die Hose. Nachdem Fachpresse und Anwender in ihren diversen Foren Stimmung machten, stellten sich jetzt Apples Produktmanager selbst den diversen Problemen und Kritikpunkten. Als Mediator suchte sich Cupertino den bekannten Apple-Blogger David Pogue von der New York Times, der in Frage und Antwort zusammenfasste.

Mit einer durchschnittlichen Benutzerwertung von nur 2,5 Sternen im MacApp Store steht Final Cut Pro einsam unter den schlechtesten und zugleich teuersten Programmen der Software-Sammlung. Vor allem Profi-Anwender, die mit dem Programm einst ihr Geld verdienten, sehen sich von Apple im Stich gelassen, mit dem Verbraucher betrogen und verraten. Pogue sammelte die Kritikpunkte und ließ Produktmanager Stellung nehmen. Die Antworten sorgen zumindest teilweise für Aufatmen. Immerhin lassen sich die Probleme nun aufteilen in solche, die bleiben, solche die sich über Umwege lösen lassen und solche, die Apple selbst noch beheben wird.

Profis trauern vor allem um die nicht mehr vorhandene Möglichkeit, Abschnitte von mehreren Kameraquellen gleichzeitig bearbeiten zu können. Auch die Unterstützung für RED Digitalkameras fehlt vielen Anwendern. Unter anderem diese Schwachstellen sollen laut der Produktmanager jedoch noch durch Apple behoben werden.

Um einen scheinbaren Fehler soll es sich dagegen bei anderen Kritikpunkten, wie der fehlenden Möglichkeit Formate und Bildraten einzustellen, handeln. Diese können teilweise durch Drittanbieter-Software nachinstalliert werden, heißt es von Apple. Eine vollständige Liste der angesprochenen Probleme lässt sich direkt bei David Pogue nachlesen. Viele Unzufriedene, die die Software bereits gekauft haben, dürfen sich demnach auf ein Update freuen, das einige Schwierigkeiten behebt.

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