Final Cut Pro X: Erster Hollywood-Film mit Apples Videoschnitt-Software bearbeitet

Florian Matthey
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Final Cut Pro X wird auch gerne abfällig “iMovie Pro” genannt – für eigentliche Profis ungeeignet. Mit Focus gibt es jetzt erstmals einen Hollywood-Film, der mit Final Cut Pro X bearbeitet wurde – ein Zeichen dafür, dass Profi-Forderungen Gehör gefunden haben.

Final Cut Pro X: Erster Hollywood-Film mit Apples Videoschnitt-Software bearbeitet

Vor fast vier Jahren erschien die erste Version von Final Cut Pro X – eine neue Generation der von Apple seit vielen Jahren angebotenen Videoschnitt-Software. Hierbei handelt es sich um eine komplett neu entwickelte Version. Dem umfassenden Update fielen seinerzeit jedoch viele Features zum Opfer, was zu Unverständnis bei vielen professionellen Benutzern führte.

Mit der Zeit hat Apple durch weitere Updates jedoch einige wichtige Features wieder eingeführt. Der Funktionsumfang der Software reicht nun offenbar wieder, um den Anforderungen für eine Hollywood-Produktion gerecht zu werden. Focus, ein neuer Film mit Will Smith, der am Freitag in den USA startet, ist komplett mit Final Cut Pro X bearbeitet worden.

Apple hat diesem Meilenstein eine eigene Seite gewidmet, die beschreibt, wie das Film-Team Apple-Hard- und Software für das Projekt verwendet hat. Als Hardware kamen Mac Pro, iMac und MacBook Pro zum Einsatz, hinzu kamen iPhones und iPads. Neben Final Cut Pro X verwendete das Team außerdem Logic Pro X, Motion 5 und Xsan.

Gegenüber der USA Today hat sich Focus’ Regisseur Glenn Ficarra zur Entscheidung für Final Cut Pro X geäußert. Man habe sich für das Apple-Produkt entschieden, da die Arbeit mit diesem schneller vorankomme. Von anderer Seite habe es viel Augenrollen und bemitleidenswerte Blicke gegeben. Die negative Einstellung gegenüber Final Cut Pro X basiere jedoch auf “alter Information” und mangelnder Sachkunde.

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