iPhone 5: A5-Prozessor angeblich zu heiß fürs iPhone

Florian Matthey
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Warum sich Apple anders als in den Vorjahren gegen eine Veröffentlichung eines neuen iPhone-Modells im Juni entschieden hat, ist unklar. Jüngsten Gerüchten zufolge haben Probleme mit dem A5-Chip den Hersteller dazu gezwungen: Dieser wurde im kleinen iPhone-Gehäuse zu heiß. Derweil soll Apple schon testweise den A6-Chip herstellen lassen – und zwar nicht von Samsung.

Die chinesische Website Sohu.com berichtet, dass der Dual-Core-Chip Apple A5, den Apple bisher nur im iPad 2 verbaut, im iPhone für zu viel Hitzeentwicklung sorgte. Der mit einer 45-Nanometer-Fertigung hergestellte Chip soll außerdem doppelt so groß wie der A4-Prozessor im iPhone 4 sein. Aufgrund dessen konnte Apple zumindest im Juni kein iPhone 5 mit der neuen ARM-Prozessorgeneration vorstellen – und wird es dem Bericht zufolge möglicherweise auch im Herbst nicht können.

Die Website spekuliert, dass Apple die Probleme erst für einen Verkaufsstart der nächsten iPhone-Generation im Jahr 2012 wird ausräumen können. Vorher, also zum traditionellen September-Event, könnte Apple dann eine “Zwischenlösung” veröffentlichen – das “iPhone 4S”, das seit längerem die Runde macht. Dieses könnte Apple mit einer Acht-Megapixel-Kamera, einem stabileren “Gorilla-Glas”, einem Dual-Core-Chip (möglicherweise eine neue Version des A4-Prozessors) und 4G-Mobilfunkhardware ausstatten. An letztgenannter Neuerung gab es in den letzten Wochen jedoch begründete Zweifel, so dass sich die Frage stellt, wie zuverlässig die Quellen der Website sind.

Probleme mit dem Prozessor wären allerdings tatsächlich ein nachvollziehbarer Grund für die Verzögerung der neuen iPhone-Generation. Im Jahr 2012 stünde derweil schon die nächste ARM-Chip-Generation bereit, so dass Apple mit dem iPhone auch einfach zwei Schritte auf einmal machen könnte: Gerüchten zufolge soll Apple in diesen Tagen bereits testweise den Apple-A6-Chip produzieren lassen, der sich dank einer 28-Nanometer-Fertigung auch besser für die Integration im iPhone eignen könnte. Wie bereits zuvor spekuliert soll die Herstellung aber nicht mehr der bei Apple durch Patentstreitigkeiten in Ungnade gefallene Zulieferer Samsung, sondern das Unternehmen TSMC aus Taiwan übernehmen.

Wer derweil schon auf die nächste iPad-Generation wartet, findet auf der Website Apple.pro möglicherweise bereits ein Bild von einem Einzelteil. Das ist allerdings nicht sonderlich spektakulär: Es handelt sich um den Dock-Connector, der angeblich seinen Weg ins iPad 3 finden soll. Das einzig Interessante ist, dass der Anschluss selbst weiß ist – wie beim ersten iPad, aber anders als beim iPad 2, zu dessen Alu-Rückseite eine schwarze Farbe besser passt. Wer gerne spekuliert, kann deshalb über eine erneute Design-Änderung für die nächste iPad-Generation nachdenken.

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