Wurde Final Cut Pro 8 zu Gunsten von Final Cut Pro X eingestampft?

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Die Veröffentlichung von Final Cut Pro X im vergangenen Juni bedeutete für Apple vor allem eins: Harsche Kritik von alten Final-Cut-Benutzern. Die neue Oberfläche hat mit der Altbekannten nicht mehr viel gemein. Aktuell macht eine Meldung die Runden, nach der der RHED-Pixel-CEO Richard Harrington angeblich von einer fertigen Version von Final Cut Pro 8 gewusst haben soll.

In einem mittlerweile nicht mehr verfügbaren Interview hat Harrington laut fcp.co das Vorhandensein einer bereits existenten Version des Final-Cut-Pro-7-Nachfolgers mit der Versionsnummer 8 bestätigt. In dem Video soll er gesagt haben:

“Es gab ein Final Cut 8 und es war eine 64-Bit-Version und es war fertig und sie haben es sich angesehen und gesagt ‘Das ist nicht das, was wir wollen, das ist eine Evolution, das ist nicht revolutionär’ und haben es eingestampft.”

In den Kommentaren klärt Harrington dann aber darüber auf, dass seine Aussage aus dem Zusammenhang gerissen wurde und er selbst kein direktes Wissen über Final Cut Pro 8 habe. Er habe lediglich Gerüchte wiederholt, die er mehrfach gehört hat. Ihm wurde oft gesagt, dass es ein Bestreben gab ein 64-bittiges Videoschnitt-Programm mit einem klassischen Interface – wie man es von Final Cut Pro 7 kennt – zu veröffentlichen.

Mit seiner Aussage in dem Interview wollte er lediglich unterstreichen, dass Apple eine Entscheidung getroffen hat, die sich jetzt nicht mehr ändern wird. “Die Menschen müssen das akzeptieren und weitermachen.” Ein guter Tipp.


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