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Click different: FinderPop statt Finder

Tizian Nemeth

Regelmäßig stellen macnews.de-Redakteure ihre persönliche Lieblingssoftware vor. Diesmal entscheidet sich der Autor für das kostenlose Programm FinderPop: Das nützliche Helferlein wartet dezent im Hintergrund, bis man es mit einem Klick der rechten Maustaste zur Arbeit ruft. Das Programm ergänzt Mac OS X um einige Kontextmenüs, die man schnell vermisst, wenn man sie auf einem anderen Mac nicht mehr zur Verfügung hat.

Click different: FinderPop statt Finder

FinderPopTeaser

Was macht FinderPop nun genau? Die Beschreibung der Funktionen mag nüchtern klingen, die Benutzung des Tools allerdings macht einigen Spaß. Ich selbst mag es nach ersten Versuchen nicht mehr missen, zumal ich Version 2.2.5 nun auch wieder unter Snow Leopard einsetzen kann.

FinderPopInstall
Von der Internetseite des Entwicklers Turlough O’Connor lädt man sich zunächst die aktuelle Version herunter. Für Anwender von Mac OS X 10.6 empfehle ich Version 2.2.5. Diese liegt zwar noch als Beta vor, funktioniert aber bislang auf meinem Mac einwandfrei.

Nach dem man FinderPop heruntergeladen hat, klickt man doppelt auf das FinderPop.prefpane-Icon. Das Programm öffnet die Systemsteuerung und fragt den Mac-Anwender, ob er das Tool installieren möchte.

FinderOppEinstell
Nach der Installation öffnet man die FinderPop-Einstellungen in den Systemeinstellungen, klickt auf den Reiter Objekte und im Anschluss auf Zeige den Ordner “FinderPop Itmes”. In ihm kann man nun Alias von Programmen, Ordnern und Dokumenten hinterlegen, auf die man dann schnell über das FinderPop-Menü zugreifen kann. Vor allem für Anwender, die ansonsten ihr Dock mit Programmen zustopfen, bietet sich hier die Gelegenheit, die Programmstartleiste mal aufzuräumen und einige im Kontextmenü von FinderPop abzulegen.

FinderPopTast
Der Zugriff auf die Dokumente und Programme ist simpel: Das Menü ruft man auf, in dem man auf eine freie Stelle in der Mac-Menüleiste klickt. Das Pop-up-Menü zeigt zunächst die erstellten Aliasse, darunter den Inhalt des Schreibtischs und die laufenden Prozesse. Klickt man mit bei gedrückter Befehlstaste auf die Menüleiste, zeigt das Tool an erster Stelle die laufenden Programme und darunter den Schreibtisch sowie den Ordner für die Aliasse an. Die dritte Ansicht ruft man mit gedrückter Umschalt-Taste auf. An oberste Stelle sieht man die gemounteten Laufwerke, darunter die Dateien auf dem Schreibtisch, die FinderPop-Items sowie die laufenden Prozesse.

Schön ist auch folgende Funktion: Klickt man mit einem Rechtsklick auf eine Datei und navigiert im Kontextmenü zum Zielordner, in dem man sie ablegen möchte, erscheint folgendes Fenster:

FinderPopWahl

Mit einem weiteren Klick kann man die Datei bewegen, kopieren, ein Alias erzeugen oder einen neuen Ordner anlegen, in dem das Programm die Datei ablegt.

FinderPopInfo
Öffnet man das Kontextmenü wie gehabt mit einem Klick auf die Menüleiste, wählt man eine Datei oder ein Programm via Mouse-over aus und drückt dann die Befehls- und “I”-Taste, leuchtet ein Info-Fenster auf.

FinderPopOptionen
Die Liste an Einstellungen hält noch einiges mehr bereit. Mit einer Prise Humor bezeichnet der Entwickler sein Programm als “Pintware”. Das Tool ist zwar kostenlos, aber Turly O’Connor freut sich über jede Spende: Mit dieser kann der Anwender “Turlys Leber kraulen, in dem er ihm ein Bier ausgibt”, schreibt der Entwickler in seinem Programm – eben ein Pint Stout.

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Nachdem das Finder-Plug-in TotalFinder auf meinem Mac bereits gute Dienste leistet, freue ich mich über FinderPop sogar noch mehr. Das Tool macht Freude, obwohl man es auf Dauer gar nicht mehr bemerkt. Doch man vermisst es schnell, wenn nicht mehr auf die Menüleiste klicken und auf das Kontextmenü zugreifen kann.

1,6 Megabyte Download – mindestens Mac OS X 10.5 – deutsch – kostenlos.

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