Stronghold 2 – Von Rittern und Burgen
(Nils) Die Ritterburg von Playmobil. Ein Traum. Ein teurer noch dazu. Einmal Burgherr sein und die heimische Festung gegen das Übel dieser Welt verteidigen. Wie schön, wenn Kindheitswünsche doch noch in Erfüllung gehen. Stronghold 2 sei Dank. Baut Euch Eure eigene Burg und testet sie gegen wütende Feindeshorden.
Bevor Ihr von den uneinnehmbaren Zinnen Eurer Festungsmauern auf die Weite Eurer Ländereien blicken könnt, haben die Entwickler die Entwicklung gestellt. Ihr fangt klein an und wollt groß hinaus. Wie in vielen anderen Aufbauspielen auch, gilt es anfangs Rohstoffe zu horten. Dabei greift der altbekannte Wirtschaftskreislauf: Bauern sähen Weizen, Müller produzieren daraus Mehl und der Bäcker schlussendlich Brot. Diese Art der Ressourcengewinnung wiederholt sich bei allen anderen Gütern in mehr oder weniger langen Produktionsketten.
Jeder Wirtschaftsbereich benötigt Bewohner, die sich der anfallenden Aufgaben annehmen. Stehen keine Arbeiter mehr zur Verfügung, benötigt Ihr neue Gehöfte. Diese erhöhen Euer Bevölkerungslimit und schaffen Platz für neue Bauern. Und Probleme. Denn jeder Untertan hat Bedürfnisse, die es zu befriedigen gilt. Kommt Ihr den Wünschen dauerhaft nicht nach, verlassen Eure Mannen die Burg. Zunehmens verwaisen dann die Betriebe, die Produktion liegt still und die restlichen Zivilisten wandern auch noch ab.
Damit dieses nicht passiert, solltet Ihr ständig ein Auge auf Eure Beliebtheit werfen. Faktoren wie Nahrung (Bier und Speisen) und Hygiene (Ratten und Jauche) haben Einfluss auf Euren Ruf. Ist ausreichend Futter vorhanden und Extraportionen können ausgegeben werden, steigt Ihr in des Volkes Gunst. Belästigen Nager die Menschen in ihrem Treiben, verliert Ihr an Ansehen. Natürlich kann für jedes Problem eine Gegenmaßnahme eingeleitet werden. Gegen Ratten helfen Falken, Farmen sorgen für Essen und ein Jahrmarkt bekämpft Langeweile.
Das ist das Geheimnis eines erfolgreichen Monarchen.
Als eine besondere Ressource verdient Ihr Euch Ehrenpunkte. Bietet Ihr Euren Bürgern eine abwechslungsreiche Kost, steigt Eure Punktzahl. Veranstaltet Ihr ein rauschendes Fest, ebenfalls.
Die gewonnene Ehre setzt Ihr dann für Beförderungen, Rekrutierungen von Rittern oder den Erwerb von Ländereien ein.


