Was ist das AAC Format und wie kann ich es konvertieren?

Marco Kratzenberg

Das AAC-Format steht für Advanced Audio Coding. Es handelt sich um ein Soundformat, das vor allem durch Apple verbreitet wurde. Wir erklären euch hier, wofür es verwendet wird, was es kann und wie man AAC konvertiert.

Was ist das AAC Format und wie kann ich es konvertieren?

Man kann das AAC-Format als Weiterentwicklung des MP3-Formats betrachten. Es wurde durch die Moving Picture Experts Group entwickelt.

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AAC-Format – Fakten

Mit dem AAC-Format sind bessere Qualitäten als bei MP3 erreichbar und das bei gleichbleibender Datenrate. Im Grunde ist das AAC-Format also besser, als das MP3 Format. Aber die fehlende Kompatibilität zu den verbreiteten MP3-Playern hat bislang verhindert, dass dieses Format MP3 überholt hat. Ausgehend von der Tatsache, dass das AAC-Format bei gleicher Datenrate bessere Ergebnisse ermöglicht, sind gute Musikdateien bei einer merkbar kleineren Dateigröße erreichbar.

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Es gibt drei verschiedene Leistungsprofile beim AAC-Format. Allgemein als AAC wird dabei das Low Complexity-Profil bezeichnet. Hier erfolgt noch die geringste Kompression und es erzeugt die besten Ergebnisse. Das Profil Scalable Sample Rate dient vor allem zum Musikstreaming. Es erzeugt noch kleinere Dateien, die allerdings zulasten der Qualität gehen. Bitraten von 192 kbit/s ergeben beim AAC-Format bereits Sounddateien, die dem CD-Original entsprechen. Mittlerweile unterstützen auch immer mehr Player dieses Format.

Das AAC-Format konvertieren

Ihr könnt das AAC-Format mit iTunes zu MP3 konvertieren. Abspielen lässt sich AAC mit vielen Playern, unter anderem mit AIMP oder dem VLC Media Player.

Falls ihr iTunes nicht auf eurem Rechner habt, ist das auch kein Problem. Mit dem Freewareprogramm fre:ac audio converter könnt ihr AAC-Dateien in MP3 konvertieren und gleichzeitig unterstützt das Tool noch eine Reihe anderer Formate.

Per Drag and Drop zieht ihr die Dateien im AAC-Format auf das Programmfenster und wählt danach im Menü Kodieren den Menüpunkt Kodierung starten. Wahlweise könnt ihr auch die Tastenkombination Strg + E nutzen. Die Zieldateien werden in einem Ordner abgelegt, den ihr unten im Fenster ändern könnt.

Weitere Themen: iTunes 64-Bit, iTunes, VLC Media Player, Robert Kausch

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