Fusion Garage - Mit Grid OS, Grid 10 und Grid 4 gegen den Rest der Welt

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Der Tablet- und der Smartphone-Markt befinden sich fest in Apples und Googles Hand. Neben Apples iOS-Endgeräten und Googles Armada hat kaum ein anderes Betriebssystem eine Chance. Trotzdem will sich Fusion Garage Ende Oktober mit dem eigenen Betriebssystem Grid OS und dem 10-Zoll-Tablet Grid 10 in das Haifischbecken stürzen. Ende des Jahres soll dann noch ein Smartphone namens Grid 4 nachgereicht werden. Chandra Rathakrishnan, CEO von Fusion Garage, demonstrierte uns alle Produkte in Hamburg.

Fusion Garage - Mit Grid OS, Grid 10 und Grid 4 gegen den Rest der Welt

Im vierten Stock des Luxushotels Atlantik residiert Chandra Rathakrishnan, seines Zeichens CEO von Fusion Garage. Hier in der Suite wurden mir erstmalig die neuen Fusion Garage Produkte gezeigt, aber bevor wir zu den neuen Produkten kommen noch mal schnell eine Rückblende auf die bewegte Geschichte von Fusion Garage.
Vor fast zwei Jahren, noch Monate vor der Veröffentlichung von Apples iPad, werkelten Techcrunch-Gründer Michael Arrington und Chandra Rathakrishnan an einem Tablet namens Crunchpad. Leider gab es einen Streit zwischen den beiden und das Crunchpad kam nie auf den Markt.

Statt dessen sollte das JooJoo auf den Markt kommen, leider kam es dann zu einem sehr unglücklichen Zeitpunkt, denn alle Welt hatte nur noch Apples iPad im Kopf. Als bekennender Apple-Fan gibt Chandra heute auch zu, dass er beim Anblick von Apples erstem iPad schon wusste, dass das eigene JooJoo nicht mehr konkurrenzfähig war.

Neuer Anlauf in 2011 mit “Raster”
Fusion Garage im Jahre 2011 folgt nun dem Trend der Apps und verwandelte Googles Android 2.2 in ein eigenes OS um, dass nun den Namen Grid OS trägt. Laut Chandra hat man bei der Entwicklung von Grid OS den gleichen Weg gewählt wie Apple. Im Klartext heißt das nur, man nehme ein Open Source Betriebssystem und bastelt daraus sein eigenes OS. Die Firma mit dem angebissenen Apfel hat sich bei der Entwicklung auch aus dem BSD Kernel bedient und diesen so umgearbeitet, dass daraus Mac OS X entstanden ist. Die mittelerweile 100 Mann starke Fusion Garage Truppe hat sich Android 2.2 (Froyo) geschnappt und dieses so umgearbeitet, dass es nun Grid OS heißt.

Die Benutzeroberfläche – unendliche Weiten
Als Anwender eines Grid OS Endgerätes fühlt man sich etwas wie ein Raumschiff-Kapitän, der auf dem Tablet versucht den nächsten Sternenhaufen anzusteuern. Das “Grid”, so wird die Oberfläche von Grid OS genannt, ist nahezu unendlich. Damit man schnell zu den Sternenhaufen mit den Apps findet, braucht man sogar eine Map. Es hört sich aber verwirrender an, als es tatsächlich ist. Statt wie auf anderen Smartphones durch zahlreiche Seiten mit Apps zu scrollen, hat man bei Grid OS eben eine riesige Fläche und ordnet die Apps in sogenannten Clustern an. Meiner Meinung nach ist das endlich mal eine andere und auch sehr intuitive Art der Bedienung auf einem Tablet. Am besten ihr schaut Euch für einen ersten Eindruck zum Grid 10 und Grid OS unser Videointerview mit Chandra an. In diesem Video demonstriert er auch zahlreiche Features von Grid OS auf.

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