Virtualisierung VMware Fusion bald mit Touch-Bar- und Metal-Support

Florian Matthey
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Die Virtualisierungssoftware VMware Fusion Pro ist jetzt in einer neuen Tech-Preview-Version erhältlich. Diese unterstützt erstmals die Touch Bar des MacBook Pro und setzt auf Apples GUI-Programmierschnittstelle Metal statt OpenGL.

Virtualisierung VMware Fusion bald mit Touch-Bar- und Metal-Support

Benutzer von VMware Fusion Pro können sich jetzt die Tech Preview 2017 der professionellen Variante der Virtualisierungssoftware herunterladen. Die Software lässt sich bis Dezember 2017 nutzen. Da es sich um eine Preview-Version handelt, sollte sie nur zu Testzwecken benutzt werden. Da die Entwickler einige neue Funktionen integriert haben, gibt es recht viel zu testen.

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Übersicht über VMware Fusion Pro

Die neue Version bringt Verbesserungen der Benutzeroberfläche, die sich beim MacBook Pro auch auf die Touch Bar erstreckt: Erstmals unterstützt VMware Fusion die Touchscreen-Leiste der neuen Profi-MacBooks. Wie sie genau genutzt wird, ob auch Windows-Befehle auf die smarte Leiste gelegt werden, ist nicht noch nicht bekannt. Außerdem gibt es neue Hintergrund-Aufräumbefehle („cleanup tasks“).

Eine wichtige „unsichtbare“ Neuerung ist die Unterstützung von Apples GUI-Programmierschnittstelle Metal für 3D-Rendering-Aufgaben. Bisher erfolgte der Zugriff auf den Grafikchip des Host-Rechners über OpenGL. Bei Notebooks soll sich so die Batterielaufzeit verbessern, andererseits verspricht der Wechsel zu Metal auch eine erhöhte Leistung. Da der Wechsel der Schnittstelle alles andere als trivial ist, soll es in manchen Bereichen in der Preview-Version aber auch Verschlechterungen der Leistung geben – gerade hier bitten die Entwickler um Feedback, um auch hier durch weitere Optimierungen eine Verbesserung zu erzielen.

Außerdem haben die Entwickler die Netzwerk-Funktionen der Software verbessert: Es gibt jetzt eine Oberfläche für das Anpassen der NAT-Port-Weiterleitungsregeln, außerdem lassen sich Netzwerknamen jetzt frei bestimmen. vSphere-Benutzer können außerdem aus der Ferne ESXi-Host-Rechner ausschalten oder neu starten.

Quelle: VMware Blog