Chrome OS - Samsung Chromebook Serie 5 - Netbook mit Online Zwang

Leserbeitrag

Google bittet zum Umdenken. Daten, Dokumente und alles was man bis lang auf der Festplatte gespeichert hatte sollen in die Cloud. Damit der gewillte Nutzer auch entsprechende Hardware erhält, gibt es seit kurzem Chromebooks aus dem Hause Samsung und Acer. Wir haben von Samsung das Serie 5 Chromebook für ein Testlauf mit Googles Online OS erhalten und müssen feststellen, Online Top – offline Flop!

Wie jetzt? Seit wann hat den der Suchmaschinen-Gigant ein eigenes Betriebssystem? Schon seit Jahren arbeitet Google an einem eigenen Betriebssystem, dass mehr oder weniger nur aus einem Browser bestehen soll. Jeder der schon mal einen Browser verwendet hat, das sollten eigentlich alle unter uns sein, sollen problemlos mit Googles Betriebssystem umgehen können. Damit der Nutzer nicht Chrome OS selbst installieren muss, hat sich Google gedacht, dass man sich mit Hardwareherstellern zusammen tun kann um ein komplettes Paket den Nutzer anbieten zu können. Kaufen, auspacken, online gehen und schon soll der Nutzer eines Chromebooks seine Arbeit aufnehmen können.

Hardware – nichts neues, alles bewährte Netbook-Technik
Samsung wagt beim Chromebook keine Experimente, oder besser gesagt Google lässt keine Experimente zu. Die Hardware-Basis des Samsung Serie 5 Chromebook könnte auch in jedem anderen Netbook stecken. Als Hauptprozessor kommt ein Intel Atom Dual-Core-Prozessor mit 1,66 GHz zum Einsatz. Der Intel Atom N570 greift zusätzlich noch auf 2 GB Arbeitsspeicher und eine 16 GB SSD-Festplatte zurück. Das 12,1 Zoll Display wird von von Intels Graphics Media Accelerator 3150 mit Bildern versorgt. Das 16:10-Display verfügt über eine native Auflösung von 1366×768 Pixel und – Oh Wunder – Samsung verbaut im Chromebook kein spiegelndes Display ein! Daumen hoch!

Für die drahtlose Kommunikation sorgt in der Grundkonfiguration ein WLAN-Modul, dass nach den Standards 802.11 a/b/g/n senden kann. Wer etwas mehr Geld ausgeben will, kann auch das Chromebook Serie 5 als 3G Model erwerben. Preislich liegen die Modelle nur 50 Euro voneinander entfernt. Das WLAN-Model wird bei Amazon für 399,- Euro angeboten und das Model mit UMTS geht für 449,- Euro über den Ladentisch. Leider ist letzteres momentan nicht lieferbar.

Auf dem Display-Rückseite prangen neben dem Samsung-Logo noch das Chrome-Logo sämtlichen Ecken und Kanten des Chromebooks sind abgerundet einzig der Übergang zwischen Display-Rückseite und der Display-Front ist etwas scharfkantig.
Mit den Maßen von 29,5 x 20,3 x 21,8 Zentimeter und einem Gewicht von 1,45 Kg ist das Chromebook von Samsung sehr leicht und kompakt geraten.

Bei der Tastatur hat Samsung eine Chiclet-Tastatur verbaut, aber die Abstände in zwischen den Tasten ist größer als bei herkömmlichen Netbooks. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Tatsache, dass es keine “F”-Tasten und Sondertasten wie etwa Drucken oder Einfügen gibt. Stattdessen gibt es eine Tastenreihe mit diversen Funktionen wie Laut-/Leise-Regler, Vor- und Zurückblättern und mehr. Tippen lässt sich mit der Tastatur hervorragend, auch wenn man etwas Gewöhnungszeit braucht.

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