Google Chrome 11 mit Sprachunterstützung, Firefox 4 für PowerPC

Rifkin Zaroc
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Google hat die Version 11 seines Browsers Chrome veröffentlicht. Wichtigste Neuerung ist dabei die Unterstützung der Speech Input API des W3C. PowerPC-Nutzer können sich über den Browser Firefox 4 für ihre Plattform freuen.

In Zukunft lassen sich Webseiten, die mit dem neuen Browser Chrome 11 geöffnet werden, mit Sprachbefehlen bedienen, vielleicht lassen sich demnächst sogar lästige Formulare per Diktat ausfüllen. Allerdings erst, wenn Entwickler entsprechende Web-Apps dafür geschaffen haben. Dann können Nutzer diese per Spracheingabe über das eingebaute Mikrofon an ihrem Mac steuern, wenn sie zuvor das entsprechende Symbol auf der Webseite aktiviert haben. Die Schnittstelle sendet die gesprochenen Worte an einen Server, der sie in Text umwandelt und diesen in Sekundenschnelle an die Anwendung zurücksendet. Eine Demo der HTML5-Schnittstelle zeigt, wie es geht (nur mit Google Chrome 11). Die dazu notwendige “Speech Input API” liegt zwar bisher nur im Entwurf vor, verwunderlich ist die Unterstützung durch Goolge aber trotzdem nicht: Konzept und Entwurf stammen von Google selbst.

Chrome nutzt den Standard zum Beispiel für Google Translate, mit dem nun in das Mac-Mikrofon gesprochene Texte direkt übersetzt werden: Einfach das winzige Mikrofon-Symbol am unteren rechten Rand aktivieren, dann erscheint ein Fenster “Jetzt sprechen”. Außerdem hat Google mit Version 11 das neue Chrome Logo eingebunden und die neue Beta mit der Nr. 11.0.696.57 unterstützt nun die 3D CSS Transforms, mit denen 3D-Darstellungen durch den hardware-seitigen Grafikprozessor beschleunigt werden. Unser letzter Vergleichstest von Google Chrome 9 zeigt bereits den Vorsprung gegenüber den Browsern Safari, Opera und Firefox. Auch im Vergleich der Version Chrome 10 mit Firefox 4 und der neuen Opera 11-Version bleibt der Googel-Browser in den JavaScript-Benchmarks Spitzenreiter.

Download Chrome 11 für Mac OS X (10.5 oder höher)

Firefox 4 mit PowerPC Macs nutzen

Hoffnung für Nutzer älterer PowerPC-Macs: TenFourFox hat Firefox 4 für die von Intel-Prozessoren abgelöste PowerPC-CPU-Familie portiert. Mozilla selbst hatte angekündigt, die Unterstützung aufzugeben. Die Entwickler bieten Versionen für G3, G4 und G5 Prozessoren an, so dass auch Nutzer älterer Macs zu der neuen Firefox Version kommen, die sich in unserem Test als spürbar schneller gegenüber der bisherigen 3.6-er-Version gezeigt hat. Laut Benchmark-Tests von TenFourFox ist ihr neuer Browser auf einem Mac mini G4 mit 1,5 Gigahertz und 2 Gigabyte RAM fast doppelt so schnell wie Firefox 3,6 und etwas schneller als Safari 5. Gemessen wurden die JavaScript-Benmarks mit Sunspider und Dromaeo.

Downloadübersicht TenFourFox

Weitere Themen: Mozilla Firefox, Google

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