Neues OK Go Video – Chrome-Experiment: OK Go tanzen deine Videonachricht

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis die viralen Musikvideo-Künstler von OK Go ihr eigenes HTML5-Chrome-Experiment auflegen würden. Der Clou am All Is Not Lost-Clip: Man kann eine Botschaft eingeben, die am Ende des Videos von der Band herbeigetanzt wird. Außerdem im Schnelldurchlauf: fünf weitere OK-Go-Video-Meisterstreiche.

Neues OK Go Video – Chrome-Experiment: OK Go tanzen deine Videonachricht

OK Go aus Chicago sorgen seit 2004 für verblüffende Videos zu ihren etwas verspulten Indie-Nummern. Anfänglich starteten sie mit merkwürdigen Tanz-Choreographien durch, später mit Stop-Motion und einer großen Was-passiert-dann-Maschine (siehe unten). Nun also ein interaktives HTML5-Experiment, das nur auf dem Chrome-Browser läuft.

Ähnlich wie bei dem Chrome-Experiment von Arcade Fire öffnen sich bei “All Is Not Lost” diverse Browser-Fenster, die sich zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Der “Video Dance Messenger”, der zusammen mit der Tanzgruppe Pilobolus entstand, erfordert am Anfang die Eingabe einer Nachricht, die dann am Ende auch im Video ertanzt wird. Die gesamte Optik basiert auf Tanzschritten, die von unten durch einen Glasboden gefilmt wurden. Die Einzelfenster erzeugen dann ein menschliches Kaleidoskop, das zum Schluss auch die Nachricht verkörpert. Die URL der Botschaft kann man dann natürlich auch verschicken. Das Video-Experiment findet sich unter allisnotlo.st.

Ein Blick zurück: Angefangen hatten OK Go mit verrückten Dance-Routinen, z.B. im Hinterhof, extrem Low Budget, aber mit einer Menge Charme. Das Video zu “A Million Ways” von 2005 kostete nicht mal 10 Dollar, wurde ohne Wissen des Labels ins Netz gestellt – und entwickelte sich zum Markenzeichen der Band.

Dann kam die Laufband-Choreografie zu “Here It Goes Again”, die OK Go 2006 sogar live bei den MTV Video Awards performten:

Veritable 30 Millionen Views auf YouTube verzeichnet das wahnwitzige Was-passiert-dann-Maschinen-Video von OK Gos “This Too Shall Pass”. Wurde das wirklich ohne Schnitt gedreht?

Tiere funktionieren ja auch immer – “White Knuckles” enthält fantastische Hunde-Tricks. Auch bei diesem Video kamen keine Tiere zu schaden.

Last not least: Auch das Stop-Motion-Video zu “End Love” kommt erstmal recht konventionell daher, wird dann aber immer trickreicher.

Das neue interaktive Experimental-Video schreibt die OK-Go-Geschichte fort, aus einer Low-Budget-Idee dann doch merkwürdig faszinierende Momente zu erzeugen. Die Zukunft des Musikvideos kommt dann aber hoffentlich ohne 20 einzelne Fenster aus. Hier geht’s beispielsweise zu unserer Videobotschaft mit dem Video Dance Messenger.

Weitere Themen: Google Chrome


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