Chrome vs Firefox – Welcher Browser ist besser? Die eigentliche Frage, die ihr euch dabei stellen müsst, ist allerdings: Welcher Browser passt zu mir? Denn kein Browser kann die Bedürfnisse jedes Menschen erfüllen. Zehntel-Sekunden Vorsprung in einem Speed-Test bringen nichts, wenn wichtige Funktionen für eure Arbeitsweise fehlen. Deswegen grasen wir in diesem Test alle wichtigen Faktoren ab, damit ihr euch ein Bild beider Browser machen könnt.

Chrome vs Firefox – Welcher Browser ist besser?

Chrome vs Firefox: Optik, Synchronisation, Anonymität, Stabilität

Die Optik ist heute fast kein Kriterium mehr: Beide Browser gleichen sich deutlich im Aufbau. Es kommt demnach mehr auf Flexibilität und Funktionen an: Heutzutage ist etwa das mobile Arbeiten ebenso wichtig wie das Stationäre vorm Desktop-PC. Wenn ihr euch bei Chrome mit eurem Google-Konto anmeldet, synchronisiert ihr auf Wunsch alle Aktivitäten zwischen PC, Smartphone und Tablet. Dazu gehören sowohl geöffnete Tabs als auch Apps, AutoFill, Lesezeichen, Erweiterungen, Verlauf, Passwörter, Einstellung und Designs. Mozilla bietet dazu eine ähnliche Funktion namens Firefox Sync an, bei der ihr ein Firefox-Konto erstellt.

Wem Anonymität wichtig ist, kann Firefox mit den Tasten Strg + Umschalt + P im privaten Modus starten. Dann speichert der Browser keine Chronik, Formulardaten oder Cookies. In Chrome erledigt ihr das mit Strg + Umschalt + N und landet damit im Inkognito-Modus. Beide Browser speichern jedoch weiterhin heruntergeladene Dateien und Lesezeichen; Passwörter speichern sie im normalen Modus auf Wunsch.

Auch im Punkt Stabilität gibt es Ähnlichkeiten: Falls beide Browser mal abstürzen, lässt sich die letzte Sitzung wiederherstellen, sodass nur in seltenen Fällen Browser-Verläufe oder Daten verloren gehen. Chrome punktet zudem mit einem Taskmanager für Tabs:  Wenn sich ein Tab oder Plugin in Chrome aufhängt, öffnet ihr den Taskmanager mit den Tasten Umschalt + Escape, um den toten Tab zu beenden. Die anderen Tabs sind weiterhin nutzbar.

Chrome Firefox
Entwickler Google Inc. Mozilla
Erscheinungsjahr 2008 2004
Betriebssystem Windows, Android, Linux, OS X
Open Source Nein Ja

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Chrome vs Firefox: Speicherverbrauch im laufenden Betrieb

Wir haben Chrome 43 und Firefox 38.0.1 mit Standardeinstellungen gestartet und 10 Webseiten gleichzeitig geöffnet, die wir täglich nutzen – darunter Facebook, Wikipedia, Feedly, Nachrichtenportale, Medienseiten und einige Male die Google Suche. Dann haben wir uns im Windows Taskmanager den Verbrauch des Arbeitsspeichers angeschaut.

Das Ergebnis: In Firefox belegten die Tabs etwa 400 MB, nach einer Weile pendelte sich der Verbrauch allerdings bei 380 MB ein. Chrome war im Vergleich deutlich fordernder und belegte mit seinen einzelnen Tab-Prozessen summiert rund 870 MB RAM. Das ist schon eine ganze Menge, wenn man etwa nur 2 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung hat.

Welchen Browser die Mehrheit in Deutschland nutzt, wie Chrome und Firefox auf dem Smartphone aussehen, und das letztendliche Fazit, lest ihr auf der nächsten Seite.

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