Die Google Chrome Rechtschreibprüfung - immer die richtigen Worte

Marco Kratzenberg

Die Rechtschreibprüfung von Google Chrome ist ein Segen für jeden, der im Internet viel tippt. Dabei ist es egal, ob es sich um Formulare, Chats oder etwa Facebookmeldungen handelt. Und das Beste: Sie ist in Google Chrome bereits enthalten! Allerdings -  und das dürfte nicht jedem passen – wird dazu der Google Internetdienst genutzt.

Google Chrome Rechtschreibprüfung mit Spionage?

Liest man sich einmal den Abschnitt der Google Chrome Hilfe zum Thema Rechtschreibprüfung durch, dann fällt zumindest misstrauischen Menschen sofort auf, dass einem Thema nur ein ganz kurzer Satz gewidmet ist.

Google lässt sich hier über intelligente Rechtschreibprüfung aus. Und darüber, wie man sie verwendet und einstellt. Doch das eigentlich verwunderliche wird schnell abgehandelt. “Der in den Browser eingegebene Text wird an die Server von Google gesendet.”, steht da. Was da nicht steht, ist die Antwort auf die Frage, was Google denn bitteschön mit dem Text noch so macht. Werden meine Chats bei Google vielleicht gespeichert? Meine Adressen, die ich in Webshops eingebe?

Worauf Google auch nicht eingeht ist die Frage, warum dieses Feature gleich voreingestellt ist. Will man das unterbinden, so muss man sich erst tief in die “Erweiterten Einstellungen” durchgraben.

Gibt man in einem Eingabefeld irgendeinen Text ein, so wird er mit gezackter, roter Linie markiert, wenn er Googles Meinung nach falsch geschrieben wurde. Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet dann ein Kontextmenü, in dem sich einige Verbesserungsvorschläge befinden. Das ist definitiv ein sehr nützliches Feature, hinterlässt aber einen komischen Nachgeschmack. Liest irgendwer bei Google, was ich da bei Facebook vor mich hintippe?

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Google Chrome Rechtschreibprüfung abschalten

Wie oben schon erwähnt, ist die Rechtschreibprüfung bei Google Chrome vom Start weg aktiviert und sendet also vom ersten Augenblick an alles was man eingibt an Google. In erster Linie werden die Daten an Google übermittelt, um falsche geschriebene Worte auszuwerten und den Rechtsschreibservice zu optimieren.

Doch sicher gibt es einen recht großen Teil von Leuten, die Google in erster Linie Böses unterstellen und dieses Feature auf keinen Fall akzeptieren wollen. Obwohl natürlich fraglich ist, ob diese Leute überhaupt Google Chrome nutzen würden.

Hier also die nötigen Schritte, um die Google Chrome Rechtschreibprüfung gegebenenfalls zu deaktivieren.

Zuerst wählt man im Hauptmenü den Menüpunkt “Einstellungen”. Doch hier kommen wir noch nicht weiter. Ganz unten auf der Seite müssen wir noch “Erweiterte Einstellungen anzeigen” auswählen, um weitere Optionen zu sehen.

Nun herunter scrollen bis zur Abteilung “Sprache”. Und dort noch auf den Button “Einstellungen für Sprachen und Rechtschreibprüfungen” klicken. Ganz unten ist eine Option bereits angekreuzt: “Rechtschreibprüfung aktivieren”. Nun den Haken entfernen und rechts unten mit “Ok” bestätigen.

Das war’s! Jetzt ist die Google Chrome Rechtschreibprüfung deaktiviert, wie man leicht auf einer Webseite nachprüfen kann. Nach Herzenslust kann man jetzt falsch schreiben. Der Nachteil: Man schreibt jetzt eben auch manchmal falsch, ohne es zu merken.

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