Musikspiele - Warum boomen Guitar Hero und Co.?

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(Sven) Wenn man früher Musikspiele zocken wollte, musste man mit Tanzsspielen vorlieb nehmen. Ihr brauchtet eine Tanzmatte und, nicht zu vergessen, ihr musstet den nötigen Exibitionismus mitbringen, während des Spielens auszusehen wie ein breakdancender Molch mit knackenden Synapsen.

Musikspiele - Warum boomen Guitar Hero und Co.?

Doch dann kam “Guitar Hero”. Dieses Game, noch auf der PS2 erschienen, begründete einen wahren Boom von Spielen, in denen ihr nichts anderes machen musstet, als musikalisch zu sein. Wobei nichts anderes bei weitem untertrieben ist. Denn mit dem Koordinationsvermögen eines durchschnittlichen Bulldozers in einer Kiesgrube kommt ihr bei Musikspielen nicht sehr weit.
Die Fähigkeit, beide Hände unabhängig voneinander bewegen zu können, sollte schon gegeben sein.

Durch den immer weiter steigenden Erfolg der “Guitar Hero”-Reihe sprangen logischerweise immer mehr Publisher auf den Zug zum Goldesel. Ob “Rockband”, “Singstar”, “Lips” oder das kürzliche angekündigte Musikspiel von MTV, all diese Ableger wollen nur eines erreichen: Das ihr unglaublich viel Spaß dabei habt, euch hemmungslos mit euren Freunden zum Affen zu machen. Und dagegen ist absolut nichts zu sagen!

Aber warum boomen Musikspiele eigentlich so stark? Warum ist dieses Phänomen durch die Wohnzimmer gezogen wie ein Tasmanischer Teufel auf Beutefang?

Das haben sich auch Nils und Eddy gefragt, und aus diesem Grund, wollen sie der Frage nach dem Boom der Musikspiele heute Abend mal auf den Grund gehen. Am Telefon werden Sie mit Bertram Küster von zoomer.de unter anderem darüber sprechen, in wie weit der Aspekt der Geselligkeit Musikspiele zum megaseller macht.

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