Hardwipe

Download Ver. 5.0.8 - für Windows

Mit Hardwipe kann man auch hartnäckige Dateispuren so entfernen, dass niemand mehr an den Inhalt kommt. Dazu bietet das Tool mehrere Optionen und Sicherheitsstufen.

Die Basisversion ist für den privaten Gebrauch kostenlos und damit kann man sein System schon gründlich und sicher reinigen. Dabei werden die problematischen Dateien gelöscht und dann so überschrieben, dass sie nicht mehr wieder hergestellt werden können. Das funktioniert für einzelne oder mehrere Dateien, ausgewählte Verzeichnisstrukturen und sogar den gesamten unbelegten Platz eines Datenträgers.

Hardwipe integriert sich ins Betriebssystem

Die Optionen des Programms stehen uns nach der Installation jederzeit im Kontextmenü zur Verfügung. Wenn also einzelne Dateien weg müssen, aber auch wenn ein ganzes Laufwerk gereinigt werden soll, ist das mit wenigen Klicks auf den Weg gebracht. Als Upgrade bekommt man zu den kommerziellen Versionen noch eine Ausführung des Programms, das auch von einem USB-Stick gestartet werden kann.

Sobald man Hardwipe installiert hat, kann man seine sensiblen Daten also sicher löschen. Dazu stehen, neben dem einfachen Überschreiben der Daten mit Nullen oder Zufallszeichen, mehrere Sicherheitsalgorithmen zur Verfügung. Beim Gutmann-Verfahren werden die Daten sogar 35 Mal(!) mit abwechselnden Datenmustern überschrieben.

Hardwipe beseitigt Überbleibsel

Das Tool kann sich aber auch noch rückwirkend nützlich machen. Denn wie mittlerweile jeder wissen dürfte, werden beim Löschen die Dateien gar nicht wirklich entfernt. Vielmehr löscht Windows den Eintrag der Datei im virtuellen Inhaltsverzeichnis des Datenträgers. Die Dateiinhalte selbst sind nach wie vor so lange vorhanden und wiederherstellbar, bis sie zufällig von neuen Dateien überschrieben werden.

hardwipe-fertig

Mit Hardwipe kann der Anwender nun hingehen und die bislang scheinbar leeren Sektoren eines Datenträgers gründlich putzen. Bestehende Daten werden nicht angetastet. Das Programm nimmt sich nur die freien Bereiche vor. Auch diese können mit den unterschiedlichen Reinigungs-Methoden überschrieben werden. Es hat sich übrigens in der Praxis bislang erwiesen, dass bereits das einfache Überschreiben solcher Daten absolut ausreichend ist, um sie auch mit den raffiniertesten Methoden nicht wieder sichtbar gemacht machen zu können. Selbst das Messen eines theoretisch vorhandenen Restmagnetismus in den Sektoren führte in der Realität zu keinen Ergebnissen. Man kann sich also viel Zeit sparen, wenn man die einfachste Methode auswählt.

Als zusätzliches Feature gibt es in der kostenlosen Version bereits eine Beseitigung der Datei pagefile.sys. Darin speichert Windows alle möglichen dateizugriffe, Programmcaches, Internetadresse und weitere Handlungen. In den Händen eines experten kann sie sehr verräterisch sein. Mit Hardwipe lässt auch sie sich nicht nur löschen, sondern auch überschreiben. Das verlangsamt zwar das Herunterfahren und den Windows-Start etwas, macht das System aber wesentlich sicherer.

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