Bereits im Vorfeld der Vorstellung war die Rede von einem “GarageBand für E-Books” und genau dies ist iBooks Author. Beim Start der Applikation kann – wie von den iWork-Anwendungen bekannt – aus aktuell sechs Vorlagen gewählt werden. Die Anwendung selbst ähnelt einer Mischung aus Pages und Keynote. Inhalte können wie gewohnt per Drag and Drop durch das Dokument bewegt werden.
Neben den eigentlichen Inhalten gibt es noch vier separate iBook-Eigenschaften, die es zu befüllen gilt. Neben dem Einfügen eines Einleitungsvideos können auch Buchtitel sowie das Inhaltsverzeichnis und Glossar angepasst werden. Die Kapitel des Inhaltsverzeichnisses und Inhalte des Glossars werden automatisch durch die Anwendung befüllt.
Natürlich finden sich auch die typischen Bedienflächen zum Einfügen von Medieninhalten im iBooks Author wieder. Die Einbindung von interaktiven Inhalten hat Apple durch eine Widget-Sammlung realisiert. Hierüber können unter anderem Galerien, Test-Fragen, 3D-Objekte, interaktive Karten oder HTML-Code eingebunden werden.
Das Dokument kann zum Testen an ein angeschlossenes iPad übertragen werden, auch der Export als PDF oder Text-Datei wird unterstützt. Der Export zum Lesen auf den eigenen iOS-Geräten mit Hilfe der iBooks-App ist ebenfalls möglich. Eine direkte Integration für das Einsenden an den iBookstore erleichtert das Veröffentlichen.
Mit Hilfe des iBooks Author hat nun jeder die Möglichkeit, seine Bücher in Apples Store zu veröffentlichen.
