ImDisk Virtual Disk Driver

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Der ImDisk Virtual Disk Driver kann in Windows virtuelle Laufwerke erstellen und darin dann ISO-Dateien öffnen. So lassen sich etwa CD-Images von Spielen nutzen, ohne dass man die CD braucht.

Das Freewareprogramm ImDisk Virtual Disk Driver installiert sich dafür tief im System und wird in der Systemsteuerung geöffnet. Wahlweise kann man es auch auf der Kommandozeile steuern. Aber am einfachsten ist es mit einem Rechtsklick auf eine Datei, um diese als virtuelles Laufwerk zu öffnen.

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ImDisk Virtual Disk Driver nutzen – so geht’s!

Die meisten Diskimages kommen ja als ISO-Datei daher. Dieses Format hat sich als eine Art Standard etabliert, weil man damit Festplattenstrukturen, aber auch CDs und DVDs so weitergeben kann, dass sie sich im Originalformat brennen lassen. Gleichzeitig bedeutet das eben auch, dass man beispielsweise Spiele-CDs als Kopie auf der Festplatte ablegen kann. Üblicherweise lassen sich solche Kopien aber nur nutzen, wenn man sie wieder auf eine CD brennt. Man kann sie zwar in Programmen wie 7-Zip öffnen, betrachten und sogar bearbeiten, aber normal nutzen kann man sie nicht.

Anders sieht das aus, wenn man solche Daten als virtuelles Laufwerk einbindet. Dann kann man auf eine CD oder DVD zugreifen, die eigentlich gar nicht im Laufwerk steckt. Auch an Rechnern, die gar kein CD-Laufwerk haben. Es gibt eine Handvoll von Tools die das können. Die Besonderheit des ImDisk Virtual Disk Drivers liegt darin, dass solche Abbilder als verschiedene Arten von Laufwerken eingebunden werden können. Im Automatikmodus entscheidet das Programm selbsttätig über die günstigste Art der Behandlung. Aber wir können auch manuell wählen, ob wir es als Festplatte, Diskettenlaufwerk oder CD- bzw. DVD einbinden wollen. Auch die Größe des virtuellen Laufwerkes können wir festlegen.

Ein virtuelles Laufwerk mit ImDisk Virtual Disk anlegen

Wie bereits erwähnt, könnte man einen Kommandozeilenmodus nutzen. Alternativ kann man auch die Systemsteuerung öffnen und dort den Menüpunkt ImDisk Virtual Disk Driver starten. Dann öffnet sich ein Übersichtfenster, wie wir es auf dem nachfolgenden Bild sehen.

Am einfachsten ist aber die Methode über das Kontextmenü. Klickt man nämlich mit der rechten Maustaste auf eine geeignete Datei, so taucht in diesem Menü der Punkt Mount as ImDisk VirtualDisk auf. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, wie auf dem ersten Bild zu sehen. Im Idealfall kann man alle automatischen Einstellungen so lassen und höchstens noch einen anderen Laufwerksbuchstaben wählen. Sofort nach einem Klick auf OK wird das neue Laufwerk angezeigt und kann verwendet werden. Selbst Autostartdateien werden dann korrekt ausgewertet, als handele es sich z.B. um eine CD.

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