iMovie für iPad: Keine Videobearbeitung ohne Ortung möglich

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Apples iMovie fürs iPad 2 sperrt offenbar den Zugriff auf jegliche Art von Video-Daten, wenn die Ortungsdienste für die App in den Einstellungen deaktiviert ist. In Arbeit befindliche Projekte lassen sich zwar nach Bestätigung einer Fehlermeldung weiter bearbeiten, neue Clips können jedoch nicht hinzugefügt werden. Zuvor verlangt das Programm, die Ortung für iMovie wieder zu aktivieren.

Dieser “Fehler” geistert bereits durch Apples Supportforen. Die User konnten allerdings weder eine zufrieden stellende Lösung, noch eine logische Erklärung finden. Apple will offenbar nicht, dass die Anwender mit iMovie Filme bearbeiten ohne kundzutun, wo sie gerade sind.

Bislang ist uns kein Weg bekannt, wie man iMovie auf dem iPad 2 auch ohne aktivierte Ortungsdienste vernünftig nutzen kann. Als Grund für diese Einschränkung scheinen technische Notwendigkeiten zudem kaum denkbar, schließlich sollte Apple in der Lage sein, jedwedes Programm davon zu überzeugen, iMovie-Projekte und -Filme auch ohne genaue Koordinaten anzuzeigen oder zu verarbeiten. Allerdings fiel uns in der Vergangenheit bereits ein anderes Programm auf, das unverständlicher Weise auf den Ortungsdienste angewiesen war: der Bildentwickler piRAWnha für iPad.

Apple hat sich zu dem Phänomen bislang nicht geäußert. Sobald wir eine Stellungnahme erhalten, werden wir an dieser Stelle darüber berichten.


The iMovie App for iPad 2 seems to block access to the device’s video files when location services for the application are turned off. Any open projects can be edited once the popup has been tapped away. However, the app doesn’t allow new files to be added from the media library. Instead, it asks the user to reactivate location services to enable access to photos or videos.

As of yet, we don’t know any way around this “error”. On Apple’s discussion forums the question has already been asked by several people, none have been able to find an answer or even just a logical explanation. It seems quite unlikely that there are purely technical reasons to limit access to the iPad’s media library when location services are deactivated. Arguably, Apple should be able to “convince” any piece of soft- or hardware to play back or work with files that aren’t geotagged.

Apple hasn’t responded to our request for information on this subject yet. As soon as we have more details, we will post them here.

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