iMovie Universal App für iPad und iPhone

Flavio Trillo

Das soeben vorgestellte iPad 2* kommt mit mehr „Saft“ daher und dank der zusätzlichen Rechen-Power konnte auch iMovie verbessert werden. Der viel gefragte Präzisions-Editor für Videos und die mehrspurige Audio-Aufnahme gesellen sich zu neuen Themen und einer praktischen AirPlay-Integration.

Bedienung

Die App macht den Eindruck eines Hybrid-Wesens zwischen der iOS- und der Mac-Version. Die Clip-Auswahl und die Timeline lassen eher an die Desktop-Variante denken. Gleichzeitig macht sich die Anwendung verschiedene Touch-Gesten zunutze, etwa der „Pinch“ mit zwei Fingern zum Anpassen von Einstellungen und Clips.

Für die vielen Nutzer, die um eine optimierte Audiobearbeitung gebeten hatten, konnte Apples Audio-Experte Randy Ubillos spannende Neuigkeiten verkünden. Audio-Waveforms können mit dem neuen iMovie direkt in der App bearbeitet werden. Außerdem sind 50 Effekte enthalten, welche die Anwender in ihre Kreationen einbauen dürfen.

Bild und Ton

“Wir haben viel Arbeit in den Audio-Bereich gesteckt”, gab Ubillos während der Veranstaltung bekannt. Jedes Video lässt sich jetzt mit bis zu drei Tonspuren ausstatten. Hinzu kommt eine Spur für VoiceOver. Solch ein Begleitkommentar kann besonders leicht über das Mikrofon des iPad aufgenommen werden. Verschiedene Themen hinterlegen die Clips mit jeweils eigener Musik und das fertig gestellte Werk ist dank direkter Anbindung aus der App heraus schnell bei YouTube Facebook oder Vimeo veröffentlicht. Auch eine Anbindung an die iTunes Mediathek ist vorhanden.

Vorteile:

  • Videos in HD via AirPlay an Apple TV senden
  • Mehrspurige Audiobearbeitung
  • Präzisionseditor
  • Universal-App für iPad und iPhone strong>

Fazit:

Apple hat sich einmal mehr viele Gedanken um den Anwender gemacht und mit der neuen iMovie-Version eine intuitive Bedienung in den Vordergrund gestellt. Themen, Präzisionseditor und eine aktualisierte Audiobearbeitung lassen immer stärker an eine Desktop-Anwendung denken – das ist nicht unbedingt ein Nachteil. Besonders bei einem Preis von 4,99 US-Dollar im App Store.

iMovie fürs iPad erscheint (zumindest in den USA) am 11. März und wird 4,99 US-Dollar (also 3,99 Euro) kosten. Da es sich um eine Universal-App handelt, wird die neue Version auch auf dem Retina-Display des iPhone 4 für hochauflösenden Video-Spaß sorgen.

Weitere Themen: iPhone, iPad, Universal

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz
}); });