InDesign: Adobe räumt Probleme mit neuen MacBooks ein

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Wer ein MacBook Pro oder MacBook Air der jüngsten Generation besitzt, könnte beim Einsatz von Adobe InDesign Probleme bekommen. Auf den 2012er-Modellen stürzt die Software bei einigen Befehlen regelmäßig ab. Adobe hat das Problem mittlerweile anerkannt.

InDesign: Adobe räumt Probleme mit neuen MacBooks ein

Seit der Veröffentlichung der neuen MacBooks vor rund einem Monat beklagen sich Kunden, dass InDesign sowohl in der Creative-Suite-5- als auch in der Creative-Suite-6-Version immer dann abstürzt, wenn sie versuchen, eine Seite mit Inhalten zu löschen oder eine Datei zu “verpacken”. InDesign zeigt dann eine “Warnung”, wobei das Dialog-Fenster leer bleibt. Im Anschluss stürzt die Software ganz ab.

Scott Worthington, ein Mitarbeiter des technischen Supports von Adobe, hat sich nun zu dem Problem geäußert. Es handle sich um ein Problem mit der jüngsten Version 10.7.4 von OS X Lion: Apple habe in dieser Version eine Programmierschnittstelle beseitigt, die Adobe benutzt habe, um System-Icons darzustellen.

Eine wirkliche Lösung könne Adobe im Moment noch nicht anbieten – er werde sich wieder melden, wenn die Adobe-Entwickler eine Lösung oder eine Umgehungsmöglichkeit für das Problem gefunden haben. Warum sich das Problem offenbar auf die jüngsten MacBook-Modelle beschränkt und nicht auf anderen Rechnern mit einer Installation von OS X Lion 10.7.4 auftritt, verrät Worthington allerdings nicht.

Offenbar kann es helfen, das MacBook auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen und dann davon abzusehen, das erste Software-Update für die Rechner zu installieren.

Weitere Themen: MacBook Air, MacBook Pro mit Retina Display, MacBook Pro, Adobe


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