iPad-Apps schließen, so gehts (Update)

Sebastian Trepesch
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Ab iOS 11 schließt man iPad-Apps anders als bisher – an die Änderung einer so vertrauten Geste muss man sich erst einmal gewöhnen. Aber ist es überhaupt notwendig, Anwendungen zu schließen?

iPad-Apps schließen, so gehts (Update)
Update vom 13.07.2017: Mit der zweiten öffentlichen Beta hat Apple das Schließen der Apps wieder geändert – es läuft nun nicht mehr über das X, sondern wie in iOS 10 mit einem Wisch der Vorschau nach oben – trotz der zwei App-Reihen.

Hat man eine iPad-App einmal gestartet, bleibt sie im Hintergrund geöffnet – auch wenn man andere Apps nutzt oder das Tablet ausschaltet.

So schließt man iPad-Apps

Bis einschließlich iOS 10 funktioniert das Beenden von Apps auf dem iPad wie folgt:

  • Man klickt zweimal auf den Homebutton. Jetzt ist man in der Multitasking-Ansicht.
  • Die Vorschau der zu beendenden App schiebt man nun nach oben, bis sie verschwindet – fertig.

Auf dem großen iPad-Display ist das Beenden von mehreren Apps ebenfalls sehr leicht möglich: Einfach mehrere Anwendungen gleichzeitig nach oben schieben. Und schon sind die iPad-Apps geschlossen.

Nicht komplizierter, aber etwas anders in iOS 11:

  • Ebenfalls zweimal auf den Homebutton klicken.
  • Jetzt den Finger auf länger auf eine App-Vorschau legen.
  • Nun ist an jeder linken oberen Ecke der Vorschau ein x zu sehen. Ein Tipp darauf schließt die Anwendung.
  • Update: Die Vorschau nach oben wischen.

Notwendig macht die Änderung die Kombination von Kontrollzentrum und App-Wechsler, der die Apps zudem in zwei Reihen darstellt.

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iPad Pro 10,5 von 2017 im Test

Das Schließen von iPhone-Apps läuft unter iOS 11 wie vorher.

Sollte man iPad-Apps schließen oder geöffnet lassen?

Die Apps im Hintergrund sind normalerweise nicht ressourcenfressend. Apple hat iOS effizient programmiert. Es gibt vereinzelt sogar die Empfehlung, die Apps nicht zu schließen. Denn hiermit werden die Daten aus dem Arbeitsspeicher gelöscht, was den Energieverbrauch spätestens beim erneuten Laden anhebt.

Kontrollzentrum von iPhone und iPad anpassen, so läuft's in iOS 11

Anwendungen ständig im Hintergrund geöffnet lassen empfehlen wir für Apps, die man häufig verwendet. Vereinzelt kann das Schließen für neue Power sorgen. Zum Beispiel scheinen im Hintergrund geöffnete Browser manchmal andere genutzte Browser negativ zu beeinträchtigen.

Fazit: Nach der Benutzung einer iPad-App muss man sie also nicht gleich schließen. Alle ein, zwei Wochen ungenutzten Ballast abzuwerfen, kann aber nicht schaden. Ein Neustart des iPads ist unter Umständen ebenfalls sinnvoll.

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