iOS 6: Apple muss automatische VPN-Funktion einschränken

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iPhone- oder iOS-Benutzer, die für Verbindungen zu ihrem Firmen- oder Uni-Rechner VPN benutzen, müssen bald etwas an Komfort einbüßen. Grund ist ein verlorenes Gerichtsverfahren.

iOS 6: Apple muss automatische VPN-Funktion einschränken

Ende letzten Jahres verlor Apple einen Rechtsstreit mit VirnetX. VirnetX sah unter anderem durch Apples FaceTime einige der eigenen patentierten VPN-Technologien verletzt. Apple wurde zu einer hohen Millionenstrafe verdonnert – und nun hat das Verfahren auch Auswirkungen für die Kunden.

In einem Support-Dokument (via Mac Rumors) kündigt Apple seinen Kunden ein zukünftiges Software-Update fürs iOS 6.1 an, das die ins iOS integrierte VPN-Unterstützung abändern wird. Betroffen werden solche Kunden sein, die für VPN On Demand die “Immer”- (beziehungsweise “Always”-)Konfiguration gewählt haben.

Nach dem Update werde das iOS-Gerät dann nur noch automatisch eine VPN-Verbindung herstellen, wenn bei der Verbindung zu einem Host der DNS-Name nicht identifiziert werden kann. Das wird bei einigen VPN-Netzen funktionieren, vor allem bei solchen, die intern und extern auf andere Systeme setzen.

Benutzer, die weiterhin mit solchen Hosts kommunizieren müssen, sollten VPN immer ad hoc manuell aktivieren und deaktivieren. In Zukunft möchte Apple durch ein späteres Software-Update eine Alternative für die bisherige Umsetzung installieren.

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