Karten-App von iOS 6 auf iPhone und iPad im Test: Besser als ihr Ruf

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Harsche Kritik muss die Karten-App von iOS 6 ertragen. Viele Nutzer wollen statt des Apple-Dienstes wieder Google Maps zurück. In unserem Test kamen wir zu dem Schluss: Die Apple-App ist wesentlich besser als ihr Ruf. Ausprobieren!

Karten-App von iOS 6 auf iPhone und iPad im Test: Besser als ihr Ruf

Jeder, der auf seinem iPhone, iPad oder iPod touch das Betriebssystem iOS 6 installiert hat (Liste der kompatiblen Geräte), besitzt statt Google Maps den neuen Kartendienst von Apple. Zwei Funktionen zeichnen die App besonders aus: 3D-Ansichten und eine Navigation. Street View kann Apple allerdings nicht bieten.

Karten auf dem iPhone: Nicht so gut wie die Konkurrenz

Weiterhin können wir auf drei Darstellungen zugreifen:

1. Standard (die klassischen Karten)

Der Apple-Dienst präsentiert sich in ansprechenden Farbtönen. Sehr gut: Mit zwei Fingern können wir die Karte drehen. In den meisten anderen Dingen hat die Konkurrenz die Nase vorne: Bei Google werden die Straßen in unterschiedlichen Farben dargestellt, Bahnstrecken helfen bei der Orientierung (v.a. in Städten wie Berlin), die Straßennamen werden beim Hineinzoomen früher eingeblendet, ebenso die Landschafts- und Gebäudekonturen. Damit findet man sich deutlich schneller zurecht, als bei der Apple-Lösung. Wer es nachvollziehen möchte, betrachte sich die Vergleichsbilder in der Galerie unten.
Wir können auch bei den neuen iOS-Karten eine Route finden, aber “gut” ist etwas anderes. Schade.

2. Satellit (Satellitenfoto)

Die Auflösung der Satellitenbilder ist stellenweise sehr gut – am Alexanderplatz (Berlin) lassen sich sogar die Fugen der Steinplatten erkennen. Das ist bei Google nicht so deutlich der Fall. Dafür kann Google an vielen anderen Orten mit der besseren Auflösung glänzen. Bei Apple fallen ein paar mehr Bildfehler ins Auge (auf die Bugs kommen wir später noch zu sprechen).

3. Hybrid (Standard und Satellit kombiniert)

Durch die schlankeren und farbloseren Straßen kommt das Satellitenbild bei Apple besser zur Geltung als bei Google Maps.

Die Galerie zeigt die Unterschiede der verschiedenen Ansichten:

Bildergalerie Apple Karten versus Google Maps

Wo bin ich gerade? Wo muss ich hin? Dank Lokalisation können wir den aktuellen Standort schnell aufrufen. Für den schnellen Überblick eignet sich die Apple-App wunderbar – wenngleich sie nicht so übersichtlich ist wie die Google-Lösung.

Fast ein Offline-Modus: Apples Karten basieren auf Vektorgrafiken. Somit müssen weniger Daten vom Server heruntergeladen werden und die Darstellung wird schnell berechnet. Hinzu kommt, dass die App die Karten in den Zwischenspeicher legt. Also daheim mal hinein- und herauszoomen. Unterwegs ohne Netz oder im Flugmodus lässt sich (im begrenzten Umfang) immer noch durch die Stadt scrollen und zoomen. Routen können wir offline allerdings nicht erstellen.

Soweit so gut. Kommen wir auf der nächsten Seite zu den Highlights: Navigation und 3D-Ansicht:

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Weitere Themen: goto fail – CVE-2014-1266: Die SSL-Schwachstelle in OS X und iOS


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