Codename Innsbruck: iOS 7 mit cleanerem Design

Ben Miller

iOS 7 Codename "Innsbruck"

iOS 7 soll den Apple-internen Codenamen Innsbruck tragen. Warum sich Apple gerade für den Namen der Tiroler Landeshauptstadt entschieden hat, ist nicht bekannt, freut aber mich als Innsbrucker ganz besonders. Apple hat seinen iOS-Hauptversionen intern stets Namen von Skigebieten gegeben. Innsbruck wäre aber das erste Gebiet ausserhalb der USA.

Apples Chef-Designer Jony Ive soll fleissig am kommenden iOS 7 werkeln und Apples mobilem Betriebssystem eine Frischzellenkur verpassen. Laut Quellen, die entweder mit der Entwicklung der siebten iOS-Hauptversion zu tun haben oder auf diese gebrieft wurden, soll iOS 7 ein frisches, klareres, effizienteres und flacheres Design erhalten. Die Grundstrukturen und -funktionen sollen aber erhalten bleiben. Stattdessen soll Ive dem Skeuomorphismus den Kampf angesagt haben.

Designelemente, die auf reale Gegenstände anspielen, sollen reduziert werden. Apples eigene Apps wie Kalender, Rechner, Kompass, Notizen etc. sollen mit neuen schlichteren Icons versehen werden. Weiterführend wäre dann auch eine Neukonzeptionierung der Bedienoberflächen dieser systemeigenen Apps vorstellbar.

Wir dürfen wohl eine Mischung aus bisherigem iOS und Windows Phone erwarten, jedenfalls was die Design-Sprache angeht. Das heisst aber nicht, dass wir auf Apples Eye Candy verzichten müssen. Vielmehr wird Ive das Design der Software an das elegante und klare Design der Hardware anpassen. Vor unnötigen Design-Spielchen wird uns Ive bewahren.

Und da iOS immer mehr Einfluss auf OS X nimmt, dürften sich die Änderungen auch schon bald im Mac-Betriebssystem bemerkbar machen.

Pas­sen­der­wei­se setzen viele große und bekannte App-Entwickler schon seit einiger Zeit auf schlichtere Icons, die natürlich auch sehr gut zu iOS 7 passen dürften. Besonders im direkten Vergleich zu den System-Apps wird der Unterschied zwischen den Designsprachen deutlich.

Zurück zum Codenamen “Innsbruck”: Es ist nicht das erste Mal, dass die relativ kleine Landeshauptstadt bei Apple eine Rolle spielt. Im Werbespot für das Titanium PowerBook G4 aus dem Jahre 2001 ist eine Stadtrundfahrt durch Innsbruck zu sehen.

Weitere Themen: Jonathan Ive, goto fail - CVE-2014-1266: Die SSL-Schwachstelle in OS X und iOS, Apple

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