iOS 7: 10 Mockups zeigen, wie das nächste iOS aussehen könnte

iOS 7 Designstudien

Nur noch einen Monat bis zu Apples World Wide Developers Conference in San Francisco und alle fragen sich, was Apples Chef-Designer Jonathan Ive in der doch recht kurzen Zeit, seit er die Verantwortung über das Design von iOS 7 übernommen hat, umsetzen konnte.

Ives Aufgabe ist aber klar: iOS aufräumen. Zu viel darf man sich freilich nicht erwarten. Dramatische Änderungen wird iOS 7 höchstwahrscheinlich nicht mitbringen. Apple will seinen langjährigen Kunden ja nicht vor den Kopf stoßen.

iOS 7 Designstudien

Die folgenden zehn Mockups zeigen, in welche Richtung iOS 7 gehen könnte. Das Gute an der Masse an Designs ist, dass sich ein Mittelweg erkennen lässt. Einige Designs sind sehr minimalistisch, andere wiederum eher konservativ bzw. realistisch. Sie deuten an, was sich treue Nutzer und Fans von iOS 7 erwarten. Ob Apple nun den Erwartungen entsprechen kann oder gar überrascht, erfahren wir erst auf der kommenden WWDC.

 

Das erste Mockup von Dámaso Benítez setzt auf drei statt bisher vier Icons pro Reihe. Die Icons sind dementsprechend auch größer. Die Änderungen sind etwas radikal, die Farbgebung und das Design der Icons ist verspielter. Der Homescreen wirkt kindlicher. Das Design ist interessant aber unrealistisch. Da die Icons größer sind, könnten diese auch mehr Informationen darstellen und vielleicht auch interaktiv sein, also als Widgets fungieren.

 

Designer Kyle Adams orientiert sich stark am aktuellen Layout von iOS. Er setzt das erwartete “Flat Design” um in dem er Farbverläufe weglässt, mit denen Apple den Designelementen von iOS tiefe gibt.

 

Jesse Head hingegen verändert das Layout, lässt sogenanntes “Eye-Candy” weg. iOS wirkt dadurch moderner. Seine Idee für einen App-Switcher baut auf Live-Previews von Appsauf, die den User beim Wechseln zwischen Apps anzeigen, was er zuletzt mit der jeweiligen App gemacht hat und auch was die App gerade macht. Das verschlingt aber auch Platz und so kann im Grunde nur eine geöffnete App auf einmal dargestellt werden.

 

Auch Luke Zammit stellt sich einen multifunktionalen App-Switcher vor, der neben dem jeweiligen Icon auch einen Screenshot der App darstellt. Das wirklich Gute an den Konzepten von Jesse Head und Luke Zammit ist, dass sich direkt im App-Switcher auch die Musik-Steuerung befindet, und nicht wie aktuell in iOS 6 hinter einer Wisch-Geste versteckt.

 

Am Design von Alex Iv kann man erkennen, dass man iOS sehr schnell einen verspielten Touch geben kann, ob gewollt oder nicht, wenn man “flaches Design” mit Pastell-Farben kombiniert. Durch das Weglassen der App-Namen wirkt der Homescreen sehr aufgeräumt und sauber. Jedoch kann dies das Finden der gesuchten App etwas erschweren, besonders wenn deren Icon nichtssagend ist.

 

Das Mockup von Pieter Goris kann man wohl durchaus als realistisch einschätzen. Sein Design für die Nachrichten-App ist sehr sauber und reduziert. Die Grundstruktur des Layouts bleibt zwar bestehen, es wirkt aber durch das Weglassen von Farbverläufen aufgeräumter. Bei den Nachrichten-Bubbles verzichtet Goris auf den Glas-Effekt und macht sie so visuell flacher.

 

Anton Kovalev bleibt dem aktuellen Layout und Design von iOS 6 weitestgehend treu. Er verzichtet aber auf Tiefen-Effekte wie Schatten oder Glanz, kombiniert (wieder) mit Pastellfarben. Es ist interessant, wie viele Designer “flaches Design” mit Pastellfarben kombinieren wollen.

 

Das Design von John Menard ist eine Mischung aus dem Mockup von Benítez und Windows Phone. Er setzt jedoch auf eckige Kanten und realistischere Symbole. Ein sehr radikales Konzept und eher unrealistisch.

 

Einen ganz anderen Weg geht Tim Green. Er reduziert Tiefen-Effekte und Rundungen und lässt so das bestehende Layout allgemein flacher wirken. Was Weglassen von Hintergrundtexturen und die gräuliche Farbgebung verstärken diesen Eindruck. Die Änderungen an sich sind nicht dramatisch aber in Summe doch sehr wahrnehmbar.

 

Zu guter Letzt das Konzept von Manu Gamero. Es ähnelt jenem von Alex Iv. Er behält die Struktur von iOS 6 bei, macht es durch Farbgebung und das Weglassen von Glanz-Effekten flacher. Farbverläufe sind gegeben, aber subtiler.

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