iOS 7 bietet zusätzliche Kamerafunktionen für Apps

Sebastian Trepesch
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Eigentlich ein Smartphone, und doch die beliebteste Kamera: das iPhone. Apple setzt weiterhin stark auf die Fotofunktionen, und baut sie mit iOS 7 noch weiter aus.

iOS 7 bietet zusätzliche Kamerafunktionen für Apps

Die Gesichtserkennung war nur der Anfang. Offensichtlich kommt mit iOS 7 eine genauere Deutung des Gesichtsausdrucks auf das iPhone. Lächelt die Person vor der Linse? Oder blinzelt sie? Derartige Zusätze in den APIs für Entwickler wurden jetzt entdeckt. Heißt: iOS identifiziert Person und erkennt Lächeln und Blinzeln. Entwickler können dieses Wissen in ihren Kamera-Apps nutzen.

Neu ist das nicht. Wir kennen es von “normalen” Kompaktkameras auf dem Markt, wie die genaueren Erkenntnisse über das Objekt vor der Kamera eingesetzt werden können: Zum Beispiel löst die Kamera erst aus, wenn die Person lächelt. Oder sie schießt gleich zwei oder drei Bilder hintereinander, und wählt das Foto aus, in dem die Person nicht blinzelt – intelligente Funktionen also.

Vermutlich wird Apple die erweiterte Gesichtserkennung auch in der eigenen Kamera-App nutzen. Sie bietet in iOS 7 unter anderem neue Filter und Zoom im Video-Modus. Nicht alle Möglichkeiten sind aber auf allen iOS-Geräten verfügbar, siehe unsere Tabelle zur Kompatibilität von iOS 7.

Eine Besonderheit in der iPhone-Kamera ist in dem neuen Betriebssystem von iPhone und iPad die HDR-Funktion. Sie bietet ab Version 7.1 eine Automatik, so dass wir nicht unbedingt immer manuell die spezielle Belichtungsart aus mehreren Einzelbildern (sinnvoll bei Motiven mit starken Kontrasten) ein- und ausschalten müssen. Das iPhone erkennt dann entsprechende Situationen automatisch.

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Weitere Themen: goto fail - CVE-2014-1266: Die SSL-Schwachstelle in OS X und iOS, Apple

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