iOS 7: Ideenrecycling aus 2005

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iOS 7 ist neu, frisch, vielleicht sogar revolutionär. Tatsächlich jedoch beruhen einzelne Designelemente auf Ideen von Jony Ive aus dem Jahre 2005.

iOS 7: Ideenrecycling aus 2005

Eine kühne Behauptung? Mitnichten. Apple selbst verrät dies unverblümt durch ein frühes Mockup des iPhones. Die Designstudie aus 2005 musste Apple im Zuge des zurückliegenden Rechtsstreits mit Samsung offenbaren. Sie zeigt ein Gerät mit einem aufgedruckten Homescreen. Die Icons besitzen mit ihrer einfachen, übersichtlichen Gestaltung eine nicht zu leugnende Nähe zum aktuellen Design von iOS 7. Verblüffend: Die Signalstärke wird neuerdings bei iOS 7 durch Kreissymbole angezeigt, genau wie beim acht Jahre alten Mockup.

Doch was beziehungsweise wer steckt dahinter?

Hard- und Software des ersten iPhones wurden getrennt voneinander entwickelt. Jony Ive und seine Mannen waren zuständig für das Produktdesign, hatten jedoch zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit, den Entwicklungsstand der iPhone-Software zu begutachten. Scott Forstall und sein Team wiederum arbeiteten hieran im stillen Kämmerlein. Kurzerhand entwarf Jony Ive für sein iPhone-Mockup einen ebenso nur virtuell existenten Homescreen. Dieses Vorhaben diente der besseren Visualisierung seiner Hardware-Designstudie.

Was lernen wir daraus?

1. Jony Ive recycelt gern „alte“ Ideen.
2. Wäre Scott Forstall nicht gewesen, hätten Apple schon 2007 ein solches, dezent gestaltetes iPhone OS präsentieren können.

Via Cult of Mac.
Bildquelle (Titel): White t-shirt von shutterstock.

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