iPhoto: Apple erwähnt Nutzung von OpenStreetMap-Daten in neuer Version
Mit dem vor kurzem veröffentlichten iPhoto-Update für iOS erwähnt Apple nun öffentlich die Nutzung der OpenStreetMap-Karten in seiner Foto-App. Damit sind nun auch die letzten Zweifel an der Herkunft der Daten aus der Welt geschafft.
Mit der Vorstellung von iPhoto für iOS vor einigen Monaten haben wir die ersten Hinweise darauf gesehen, dass Apple sich langsam aber sicher von der Nutzung von Google Maps verabschiedet. Damals war zunächst unklar woher die neuen Karten kamen, bis im Blog des OpenStreetMap-Projekts ein entsprechender Beitrag erschien.
Apple attributes OSM in iPhoto; bit.ly/J31d1O
— OpenStreetMap (@openstreetmap) May 3, 2012
Dieser Beitrag wurde nun auch aktualisiert und weist darauf hin, dass Apple seit dem iPhoto*-Update auf Version 1.0.1 auf die Quelle hinweist.
In einem Gespräch mit TalkingPointsMemo (via TheNextWeb) erklärte Richard Fairhurst von der OpenStreetMap Foundation, dass man Kontakt mit Apple aufgenommen habe, um diese erforderliche Erwähnung sicherzustellen. Ein iOS-Entwickler, der auch am OpenStreetMap-Projekt teilnimmt, habe darüber hinaus mit Apple gesprochen. Fairhurst geht davon aus, dass dies ausschlaggebend gewesen wäre.
@holgr iPhoto for iOS mapdata comes from Openstreetmap! I recognize streets I logged myself! ) Cool!
— Rico Engelmann (@RicoE75) March 7, 2012
Die Integration der OpenStreetMap-Karten wurde im März sowohl in iPhoto für iOS als auch in iPhoto ’11 gefunden. Seit einiger Zeit setzen immer mehr Dienste auf OpenStreetMap, da Google im vergangenen Oktober angekündigt hatte, ab einer bestimmten Zahl von Maps-API-Aufrufen die Entwickler zur Kasse zu beten.
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