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Slink: Sicherer und unkomplizierter Fernzugriff auf den Mac

Tizian Nemeth
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Auch wenn man in die Ferne schweift, liegt die iTunes und iPhoto-Bibliothek auf dem heimischen Rechner mit Slink doch ganz nah. Das Tool gibt es derzeit in einer kostenlosen Beta-Version, Anwender können mit ihm per Fernzugriff auf ihr Heimnetzwerk zugreifen. Was eine SSH-Verbindung oder eine IP-Adresse ist, müssen sie dafür nicht wissen.

Slink baut einen SSH-verschlüsselten Tunnel zwischen einem mobilen Mac und einem lokalen Netzwerk auf. Dabei benutzt er – ähnlich wie die Fernsteuerung von MobileMe – die Techniken NAT-PMP und UPnP, um freie Ports für die Kommunikation zu schaffen. Verwendete Router müssen eine solche Technik allerdings auch unterstützen.

Damit sich zwei entfernte Rechner finden, auf denen der Anwender die Client- und die Server-Software von Slink installiert hat, greifen sie auf den hauseigenen Dienst des Anwenders Slinkware zu. Dieser vergibt an alle beteiligten Rechner Codes, speichert sie in einer Datenbank und kennt ihre aktuelle IP-Adresse. Ein externer Dienst, der temporären IP-Adressen einen Domainnamen zuweist, entfällt damit.

Sobald der Tunnel zwischen mobilem Rechner und lokalem Netzwerk steht, sind auch unterwegs alle Bonjour-Dienste auffindbar. Seine zu Hause gespeicherten Daten sieht der Anwender, sofern er sie freigegeben hat, auch auf seinem mobilen Mac, im Finder, in iTunes und in iPhoto.

Der Hersteller verspricht eine unkomplizierte Einrichtung und eine sichere Verbindung. Das Programm basiert auf Apples Secure Shell für die Remote Login-Funktion, die die Kommunikation zwischen den Rechnern verschlüsselt.

Anwender können Slink während der Beta-Phase kostenlos nutzen, in finaler Version wird das Tool kostenpflichtig sein.

4,4 Megabyte Download – mindestens Mac OS X 10.5 – englisch – in der Beta-Version kostenlos.


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