Analysten-Rechnung: Zwei Millionen verkaufte iPads 2010

Tizian Nemeth
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Das Interesse rund um das iPad ist seit der Präsentation ungebrochen, dennoch rechnen Analysten eher mit einem moderaten Verkaufsstart des Tablet-Geräts. Dieses Jahr könnte Apple rund zwei Millionen iPads an den Kunden bringen, erklärt Charlie Wolf, Analyst der US-amerikanischen Investmentbank Needham & Company. Diese sollen aber vor allem die Verkaufszahlen der iPod touch-Modelle drücken, er rechnet mit 21 Millionen statt 23 Millionen verkaufter Einheiten.

Ähnlich wie bei iPod und iPhone könnte das iPad erst mit einem “Katalysator” richtig durchstarten. Den “Katalysator” für das iPhone sieht der Analyst vor allem im Entwickler-Kit und dem Start des App Stores 2008. Beim iPod war es der iTunes Music Store und der Einführung einer Windows Version von iTunes.

Analog zu iPod und iPhone rechnet er vor 2012 nicht mit einem Sprung bei den Verkaufszahlen des iPad.

Vor allem als Netbook-Alternative sieht er das iPad und mit einem Start-Preis von 499 US-Dollar sollte es für Anwender interessant sein, die ein Gerät nur für den Zugang zum Internet nutzen möchten. Gute Chancen für das iPad sieht er zudem im Bildungs- und Gesundheitsbereich.

Für die Apple-Aktie sieht Needham & Company einen Gewinn pro Anteilsschein von 12,85 US-Dollar in 2010, 2011 soll der Gewinn pro Aktie dann bei 15,25 Dollar und das Kursziel bei 235 Dollar liegen.


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