Antitrust Verfahren gegen Apple geht mittlerweile über iTunes hinaus

Bernd Korz

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass das US Department ein Auge auf Apple geworfen hat. Ging es zunächst um die Geschäftsgebarden in Sachen iTunes und wie Apple mit den Musikverlagen umgeht soll das Verfahren laut Aussage der New York Times nun ausgeweitet worden sein.

Das Department geht nun auch Aussagen aus der Filmindustrie nach. “Das Justice Dept. hat Untersuchungen bekommen.”, so ein Insider aus Hollywood. Und weiter: “Keiner kann der Industrie die Vorgaben diktieren und das ist es, was Apple hier gerade versucht abzuziehen. Die Adobe Geschichte hat den Stein ins Rollen gebracht.”

Laut dessen Aussagen ist es Adobe, was das US Department auf die Tagesordnung gerufen hat, Apple hat sich hier definitiv zu weit aus dem Fenster gelehnt und möchte einen Markt komplett diktieren. Apple scheut sich hier auch nicht, seine Marktdominanz auszuspielen, Steve Jobs reiste schon im Vorwege zu allen großen Publishern um diesen Daumenschrauben anzulegen und sie davon zu überzeugen, ihre Seiten Flashfrei umzugestalten.

Das Gouvernement hat in diesem Zusammenhang auch gleich damit begonnen, die Bedingungen im App Store zu überprüfen und hat auch hier die Befragungen mit Entwicklern aufgenommen, deren Apps im App Store sind und natürlich auch mit den Entwicklern, deren Apps abgelehnt wurden.

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