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Gericht verbietet EMI Verkauf einzelner Pink-Floyd-Songs im iTunes Store

Florian Matthey
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Die Musik der britischen Rockband Pink Floyd könnte bald aus dem iTunes Store und anderen Download-Portalen verschwinden. Die Band ist der Meinung, dass ihr Label EMI Songs nicht individuell und von Alben losgelöst verkaufen dürfe, EMI sah das bislang anders. Der englische hohe Gerichtshof gab nun der Band Recht.

Der jüngste Vertrag zwischen Pink Floyd und EMI sah vor, dass das Label nicht ohne die Erlaubnis der Band einzelne Songs verkaufen dürfe. EMI war der Meinung, dass diese Einschränkung für den Verkauf als Musik-Downloads nicht gelten könne. Der Band liegt viel daran, Alben als Gesamtkunstwerk zu verkaufen und dieses nicht in Form von einzelnen Songs zu zerstückeln, als Konsequenz dessen gibt es auch wenige Pink-Floyd-Singles. Angeblich sollen auch die Beatles, die ebenfalls bei EMI unter Vertrag stehen, ähnliche Probleme mit einzelnen Song-Downloads haben.

EMI will den Verkauf einzelner Songs aber nicht sofort einstellen, da es sich bei der Gerichtsentscheidung um ein Teilurteil in einem umfangreicheren Verfahren handelt. Erst, wenn dieses komplett abgeschlossen ist, will das Label mögliche Konsequenzen ziehen.

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