Getickert: Die Keynote zum iPad

Thomas J. Weiss
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Wir hatten Großes vor bei dieser Keynote – und es war eine wichtige und begeisternde, wenn es auch nur um eines ging: das iPad. Unsere Keynote-Seite allerdings vor lauter Apple Fans so überlaufen, dass sie nicht mehr zu bedienen war. Wir entschuldigen uns dafür bei allen Lesern und Partnern und bitten um Verständnis. Den vielen Lesern, die dann auf macnews.de unsere Postings verfolgt haben, danken wir für die Treue – was für ein Wahnsinnsabend! (Bilder: Gizmodo)


Das wars – bis zum nächsten Mal.

Ob auch die Inhalte für das iPad zum Download-Schlager werden?

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“Do we have what it takes to establish a third category of products?“

Sichtlich stolz zieht Steve Jobs Bilanz: Er ist überzeugt davon, eine völlig neue Produktkategorie geschaffen zu haben. Ein neues Standbein für das Unternehmen Apple. Unser erster Eindruck: Das könnte passen.

Dünn ist es, das 10 Zoll-Gerät

Und was kann es nicht?

Mit Apples neuem Tausendsassa scheint man auf den ersten Blick fast alles zu können: im Internet surfen, Bücher lesen, arbeiten, spielen, Kontakte verwalten, Videos und Musik konsumieren. Telefonieren kann es nicht. Vor allem aber hat sich Apple nicht zur Multitasking-Fähigkeit des Geräts geäußert – wahrscheinlich wird wie auf dem iPhone nur eine App auf einmal laufen. Wie man indes auch mit einer virtuellen Tastatur tippen kann, fügt Steve selbst eindrucksvoll vor – es geht.

So sieht sie aus, die iPad-Tastatur

Das Zubehör: So faszinierend wie das iPad

Wer sich gefragt hat, wie man denn nun eine Textverarbeitung wie Pages auf dem iPad ohne echte Tastatur bedient, der muss lediglich einen Blick auf das verfügbare Zubehör werfen: Apple wird eine Aluminium-Tastatur mit eingebauten Dock anbieten, in die man das iPad steckt. Fertig ist der Mini-iMac mit 10 Zoll-Bildschirm.

Mit und ohne 3G – die Modelle und Preise

Steve zeigt die Funktionen, der Preis liegt bei 499 US Dollar

Die Preise: ab 499 US-Dollar!

Sechs verschiedene iPad-Modelle wird es geben, kosten werden sie zwischen 499 und 829 US-Dollar. Verfügbar sein werden die Modelle ohne UMTS in 60 Tagen – auf der ganzen Welt. Sie kosten mit 16 Gigabyte Speicherplatz  499 Dollar, mit 32 Gigabyte 599 Dollar, mit 64 Gigabyte 699 Dollar. Für den WLAN-Anschluss kommen jeweils 130 Dollar hinzu.

Das Tablet soll in 60 Tagen weltweit verfügbar sein

iPad mit UMTS – und ohne Vertrag

Alle iPads werden WIFI an Bord haben, manche aber auch ein UMTS-Modem. Wer eine Daten-Flatrate für einen Monat haben möchte, bezahlt in den USA beispielsweise 30 US-Dollar. Dabei gibt es keine Vertragsbindung: Man bezahlt jeweils im Voraus. Außerhalb der USA wird es solche Angebote erst ab Juni geben.

Im iPad steckt eine Wifi- und eine 3G-Antenne

iWork gibt es auch fürs iPad

Die Preise für die iWork Applikationen werden bei 9,99 US-Dollar pro Applikation liegen, für Pages, Keynote und Numbers gemeinsam rund 30 Dollar.

Phil Schiller zeigt iWork fürs iPad

Auch ein Office Paket soll das neue Tablet bekommen: Phil Schiller, SVP Product Marketing bei Apple, zeigt  iWork in einer speziellen Version.

Das Bücherregal in einer Hand – das iPad als Kindle-Herausforderer

Bücher für das iPad

Apple will die Erfolgsgeschichte von iTunes mit iBooks wiederholen – und macht dabei nicht den Fehler, iTunes noch einmal zu erweitern. Die Bücher sehen auf dem Apple-Tablet aus wie echte Bücher, es lassen sich Lesezeichen einfügen, die Seiten blättern animiert vor. Die Schrift lässt sich dem Gusto des Lesers anpassen. Das Format: ePub.

Auch EA wird Spiele für das Tablet anbieten

iBooks

iTunes, iPhoto und die andere iSoftware bekommt Zulauf: iBooks. Das ist die revolutionäre Lösung, die dem Kindle Paroli bieten soll – Steve Jobs zeigt ein Gerät von Amazon und dankt für die Vorarbeit. Und dann geht es los: Ein virtuelles Bücherregal erinnert an manche iPhone-App hinzu kommt der iBook Store: Inhalte landen direkt auf dem iPad. Mit an Bord sind bereits eine Menge von US-Verlagen, Penguin, HarperCollins und MacMillan beispielsweise.

Die Technik im iPad:

EA beweist: Es wird auch ein Spiele-Tablet sein!

Elecrtronic Arts darf auf Apples Event nicht fehlen: Need for Speed Shift sieht auf dem großen Bildschirm in der Tat beeindruckend aus. Die Grafikleistung beeindruckt – und es gibt mehr Kontrollmöglichkeiten als auf dem iPhone, es ist einfach mehr Platz da.

Künstlerattitüden: Brushes

Wie einen Block hält Steve Sprang, der Entwickler von Brushes, das iPad in seiner Hand. Er malt mit dem Finger, wechselt die Werkzeuge, konzentriert sich ganz auf sein Bild. Vielleicht ist das die beeindruckendste Demonstration bislang – und kaum jemand hat zuvor über solch eine Anwendung geredet.

Nicht nur die New York Times liefert Nachrichten aufs iPad

Auch als Spielekonsole kann man das Tablet gebrauchen

New York Times: Die Revolution der Zeitung

Die New York Times ist offensichtlich die erste Webseite, die eine virtuelle Zeitung für das iPad entwickelt hat: Sie sieht dem Medium auf Papier recht ähnlich – aber der Text lässt sich beispielsweise mit Multitouch-Gesten vergrößern. Es gibt Videos anstatt Bildern – und kleine Menüs für weitere Informationen.

Das iPad – Symbiose zwischen iPod und Laptop

Gameloft zeigt: eine neue Spiele-Konsole

Mit Gameloft stellt ein erster Hersteller ein Spiel auf dem iPad vor: FPS Nova. Der Shooter sieht atemberaubend aus, die Bedienung entspricht der auf dem iPhone.

Durch die Karten kann man auch blättern

iPad: Die Software

Man kann sagen: Alles, was Apple beim iPhone mitliefert, gibt es auch für das iPad. Allerdings handelt es sich bei der Software keineswegs nur um vergrößerte iPhone Apps in ihrem Umfang erinnern Foto-Applikation, Kalender und iTunes eher an Mac-Programme. Aber sie lassen sich komplett per Multitouch bedienen – oder über die virtuelle Tastatur des Geräts.

Karten und iTunes gibt es auch auf dem Tablet-Gerät

Mail- und Kalender-Ansicht auf dem iPad

iPad: Die Hardware

Und so sieht das Innenleben aus: Das iPad ist gerade mal einen halben Zoll dick und leichter als jedes Netbook. Es wiegt 1,5 Pfund. Der Bildschirm hat eine Diagonale von 9,7 Zoll und ist voll Multitouch-fähig. Drin steckt ein Prozessor von Apple, der Hersteller nennt ihn A4, die Taktung liegt bei 1 Gigahertz. Der Speicherplatz: 16 is 64 Gigabyte – je nach Modell. An Bord: WLAN, Bluetooth und alles, was auch im iPhone steckt: Vom Kompass über Mikro bis hin zum Dock-Connector. Apple verspricht bis zu zehn Stunden Batterielaufzeit.

Steve Jobs stellt das iPad vor

Während der immer noch andauernden Keynote in San Francisco hat Apple das langersehnte Tablet vorgestellt. Das überdimensionierte iPhone zeichnet sich durch eine völlig neue Oberfläche aus. Großer Applaus beim Publikum – etwas vergleichbares gab es vorher noch nie. Es heißt: das iPad.

Das iPad im Detail

Der Vorgänger


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