iTunes Betrugsfälle: Apple nimmt Stellung

Ben Miller
iTunes Betrugsfälle: Apple nimmt Stellung

iTunes Betrugsfälle

Am Montag meldeten zahlreiche US-amerikanische iTunes-User, dass ihre iTunes-Passwörter gestohlen und oftmals für mehrere Hundert US-Dollar Apps eines bestimmten Entwicklers gekauft wurden. Wir berichteten.

Nun nahm Apple offiziell Stellung zu den Betrugsfällen und meldete, dass der beschuldigte Entwickler Thuat Nguyen und dessen “Bücher-Apps” aus dem App Store verbannt wurden.

Die iTunes Server seien nicht gehackt worden. Die Betrüger hätten sich ausserhalb des Systems, höchstwahrscheinlich durch Phishing, Keylogger oder Trojaner, die Passwörter der User angeeignet.

Sollte der eigene iTunes-Account gestohlen worden sein und dadurch unerlaubterweise von der Kreditkarte abgebucht worden sein, soll man sein Kreditkarten-Institut kontaktieren und die Karte sperren sowie eine Rückbuchung veranlassen.

Weiters empfiehlt Apple die sofortige Änderung des Account-Passwortes.

Ausserhalb der offiziellen Stellungnahme spricht man von 400 betroffenen iTunes Accounts. Dies sei zwar bei 150 Millionen iTunes-Kunden nur ein verschwindend geringer Teil an Betroffenen, dennoch wird Apple die iTunes-Sicherheitsmechanismen ein wenig aufbohren und des Öfteren beim Einkauf nach der Sicherheitszahl der Kreditkarte fragen welche auf der Rückseite derselbigen zu finden ist.

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