iTunes-Monopol: Steve Jobs unter Eid

Flavio Trillo
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Steve Jobs Keynote
Apples CEO Steve Jobs wurde von einem Bundesgericht in den USA zur Aussage unter Eid vorgeladen. Vor etwa sechs Jahren hatten iTunes-Kunden das Unternehmen wegen Missbrauchs seiner beherrschenden Marktstellung verklagt. Die Bindung des iPod an das Programm sei widerrechtlich. Nun muss Steve Jobs den Anwälten für zwei Stunden Rede und Antwort stehen.

Die Fragen dürfen sich jedoch laut richterlicher Anordnung auf nur ein einziges Thema beziehen: Die Software-Aktualisierung aus dem Oktober 2004, welche die Wiedergabe von Musikdateien aus dem RealNetworks Online Store namens Harmony unterband. Dabei begrenzte die FairPlay-Technologie gleichzeitig die unter iTunes gekauften Titel auf den iPod, andere Geräte konnten die Stücke nicht abspielen. Im Juli zuvor hatte RealNetworks angekündigt, in einem eigenen Online Store Musik für den iPod anzubieten.

Inzwischen, so stellt auch die richterliche Anordnung fest, wird sämtliche bei iTunes angebotene Musik seit März 2009 ohne derartige Einschränkungen verkauft. Im Jahr 2005 hatte Thomas Slattery eine Sammelklage gegen Apple angestrengt um sich im Namen aller Konsumenten gegen die iTunes-Einschränkungen zu wehren.

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