iTunes wächst und gedeiht: 13 Milliarden bis 2013

Flavio Trillo
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Der iTunes Store begann im Jahr 2003 mit einem Angebot, das über die Jahre stetig größer wurde und inzwischen neben Musik und Videos auch Apps und Bücher umfasst. Mit dem wachsenden Sortiment gehen steigende Umsätze einher – Analysten gehen davon aus, dass iTunes im Jahr 2013 etwa 13 Milliarden US-Dollar zu Apples Bilanz beitragen könnte.

Insbesondere die zunehmende Popularität des iBook Stores gegenüber dem Pendant für Amazons Kindle treibe die Umsätze in die Höhe, erklärt Analyst Trip Chowdry gegenüber der International Business Times. Seinen Umfragen zufolge stehe das iPad, was die Bedienungsfreundlichkeit angeht, auf einer Skala von 1 bis 10 in etwa auf einer 8. Der Kindle nur bei 5. Auch optisch mache iBooks mehr her als die Kindle-Software.

Zusammen mit den Werbeaktionen zu Schulbeginn und einem steigendem Marktanteil Apples im Unternehmens-Bereich führe Chowdry dies zu seinen Prognosen für das dritte Quartal 2011. Apple werde 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz vermelden, dazu 5,81 US-Dollar Gewinn pro Aktie. Über das gesamte Geschäftsjahr 2011 gesehen, sollen etwa 104 Milliarden US-Dollar Einnahmen sowie 25,09 US-Dollar Gewinn pro Aktie erreicht werden. Genaue Zahlen aus Cupertino erreichen uns am 19. Juli. Dann findet Apples Quartalszahlenkonferenz statt, über die macnews.de natürlich wieder ausführlich berichten wird.

Kritik musste neben dem Amazon eBook-Store übrigens auch der eigene App Store für Android-Programme einstecken. Die schwedische Entwicklerbude bithack hat jüngst in einem ausgiebigen Blogeintrag beschrieben, warum sie ihre Anwendung Apparatus aus dem Amazon App Store zurückgezogen haben. Schlechte Kommunikation und eine undurchsichtige Freigabepraxis werfen die Programmierer dem Unternehmen vor. Fortan werde Apparatus daher in Googles Android Market vertrieben.

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