Mastered for iTunes: U2, Madonna, McCartney und Co auch für Match-Nutzer

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Die neuesten Alben der Universal Music Group sind in einer Download-Version speziell für iTunes optimiert. Davon profitieren nicht nur die Käufer, sondern auch die Nutzer von iTunes Match.

Mastered for iTunes: U2, Madonna, McCartney und Co auch für Match-Nutzer

Wie die Universal Music Group, eines der größten Major-Labels der Welt, diese Woche mitteilte, sind die Alben von populären Künstlern wie Madonna, Paul McCartney, Kaori Muraji, U2, John Coltrane and Bon Jovi jetzt „Mastered for iTunes“.

Damit reiht sich ein weiteres Unternehmen in die Plattenfirmen ein, die die Apple-Standards für die Musikkonvertierung nutzen. Wie die , sind auch EMI (Coldplay, Pink Floyd) und Warner Bros. Records (Red Hot Chili Peppers) neben zahlreichen kleineren Labels vertreten.

Musik mit der Kennzeichnung „Mastered for iTunes“ ist laut Apple „speziell auf den Hi-Fi-Sound von Computern, Stereoanlagen und allen Apple-Geräten abgestimmt“. Das Konvertierungsverfahren ist auf das Ausgabeformat bei iTunes optimiert. Laut Universal steigere dies die Klangtreue, und das Ergebnis läge näher an den Vorstellungen der Künstler und Tonmeister.

Von diesem Qualitätsfortschritt profitieren nicht nur die Käufer der Musik im iTunes Store, sondern auch die Nutzer von iTunes Match. Wie wir auf Anfrage erfahren haben, wird in iTunes nicht zwischen Mastered for iTunes und „gewöhnlich“ eingestellter Musik unterschieden. Ein iTunes Match-Nutzer kann sich also zum Beispiel das neueste Coldplay-Album in der “Mastered for iTunes”-Version herunterladen, selbst wenn die Konvertierung für seine iTunes-Bibliothek in minderer Qualität von statten lief.

Was bedeutet es aber nun konkret, „Mastered for iTunes“? Hören sich diese Audio-Tracks anders an als die “normalen” Versionen?

Denkbar wäre, dass Toningenieure eigene Versionen erstellen, in denen zum Beispiel der Dynamikumfang reduziert wird. Ein derartiges Verfahren würde das Hörerlebnis im Auto oder in der U-Bahn mit Kopfhörern vielleicht verbessern, nicht aber auf der HiFi-Anlage. Solch Audio-Mastering ist nicht mit dem Apple-Label gemeint, sondern vielmehr das technische Mastering, also die Wandlung in das endgültige Audio-Format. In einem 10-seitigen Dokument beschreibt Apple die technischen Voraussetzungen des Quellmaterials und die Konvertierung in die Audiodateien AAC (iTunes Plus). Vier kostenlose Werkzeuge stellt das Unternehmen den Plattenfirmen zur Verfügung, darunter den Encoder „Master for iTunes Droplet“ und eine Kontroll-App.

Folglich kann die Auszeichnung “Mastered for iTunes” als Optimierung und Fehlerbereinigung der Audiokonvertierung verstanden werden. Die Songs werden nicht merklich anders klingen als die CD-Versionen.

A propos CD: „Für Jahrzehnte war die CD der Audio-Standard für Endverbraucher“, schreibt Apple in oben genanntem Support-Dokument. Jetzt sei es der digitale Distributionsweg.

Mit dem Seitenhieb schickt Apple ein (ehemals?) populäres Medium in Rente.

Zum Thema:

 

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Weitere Themen: iTunes für Mac, Universal


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