NY Post: Apple arbeitet an Modell für iTunes Musik-Flatrate

Tizian Nemeth
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Für einen Monat bezahlen und dann so viel Musik herunterladen wie man möchte – an diesem Bezahlsystem soll Apple derzeit arbeiten. Nach einem Bericht der New York Post soll Apple mit den größten Platten-Firmen, zu denen unter anderem Universal Music, Warner Music und EMI Music gehören, darüber verhandeln.

10 bis 15 Euro könnte Apple demnach für das Abo-Modell anpeilen, allerdings sind sich die Verantwortlichen bislang noch nicht darüber einig, wie viel Songs dafür heruntergeladen werden dürfen. Das ein Bedarf für solch ein Abo-Modell besteht, bestätigt Gartner-Analyst Mike McGuire.

Zumindest das Gerücht über ein solches Abo-Modell ist nicht neu, doch durch den Vorstoß des europäischen Musik-Streaming-Dienstes Spotify erhält es einen aktuellen Hintergrund. Spotify versucht derzeit auf dem US-amerikanischem Musikmarkt Fuß zu fassen und soll dabei von Apple bislang behindert werden.

Grund für Apples Ablehnung ist wohl auch die Integration in Microsofts Windows Phone 7. Bislang bezahlen Anwender pro Song zwischen 69 Euro-Cent und 1,29 Euro im iTunes Musik Store*, können diesen allerdings zeitlich uneingeschränkt nutzen. Eine Apple-Musik-Flatrate hingegen ist für ein Streaming-Angebot ein alternatives Bezahlmodell. Ein anderes könnte darin bestehen, dass Anwender ihre Musik auf einem Online-Speicher ablegen und von dort aus auf ihre Geräte streamen.

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