Klingelton für iPhone selbst erstellen: 4 Methoden für Mac-Nutzer

4. Auf dem iPhone Klingelton erstellen mit Ringer – Ringtone Maker

Auf dem iPhone läuft es nicht ganz so komfortabel – und zwar deshalb, weil Apple das Laden von Klingeltönen nur über iTunes erlaubt. Der Songausschnitt kann jedoch auf dem Smartphone gebastelt werden, zum Beispiel mit der App  vom selben Entwickler wie die oben vorgestellte Mac App:

  1. In der iPhone-App Ringer einen Song aus der Musikbibliothek wählen.
  2. Länge anpassen (begrenzt auf die maximal erlaubten 40 Sekunden)
  3. Gegebenenfalls Einblenden/Ausblenden/Abstand wählen.
  4. Erstellen klicken.
  5. iPhone mit dem Rechner verbinden.
  6. Klingelton in iTunes -> iPhone -> Apps aus der Dateifreigabe auf den Schreibtisch ziehen.
  7. Den Titel vom Schreibtisch in die iTunes-Mediathek legen.

Jetzt ist der Klingelton in iTunes unter Töne.

Im App Store kostet .

Klingeltöne synchronisieren und auf dem iPhone aktivieren

Die Klingeltöne haben wir also nun erstellt. Jetzt müssen wir sie noch auf das iPhone übertragen und zuweisen.

  1. Bei der iPhone-Synchronisation in iTunes Häkchen setzen bei Töne synchronisieren (iPhone -> Töne).
  2. Auf dem iPhone in Einstellungen -> Töne -> Klingelton Musiktitel auswählen. Auch die Hinweisklänge für eintreffende SMS, Mails, Tweets und anderes kannst du festlegen  (Einstellungen -> Töne -> SMS-Ton etc.).

Fazit Klingeltöne für das iPhone erstellen (Tutorial)

Es gibt viele Wege, um einen Klingelton für das iPhone zu erstellen. Wer nur einmal Hand anlegen möchte, kann die “manuelle” Variante über iTunes wählen. Wer aber öfter mal seine Sounds wechseln möchte, der ist mit einer speziellen Anwendung wesentlich besser bedient. Viele verschiedene Softwaretitel gibt es, doch besonders ist uns ins Auge gefallen. Diese Mac App ist ihre 2,39 Euro wert.

Übrigens gibt es auch Webportale, auf denen man Musiktitel hochladen und zuschneiden kann. Aber Achtung: In manchen Fällen musst du dich mit einer kostenpflichtigen SMS für ein Abo “freischalten” lassen. Der Preis von z.B. 2,99 pro Woche ist maßlos übertrieben. Und: Wenn man beim Up- beziehungsweise Download die Datei anderen Nutzern gewollt oder ungewollt zugänglich macht, ist das illegal und kann den Brief eines Rechtsanwalts zur Folge haben.

Auch wenn manche schon gute Erfahrungen mit Webportalen gemacht haben, rate ich davon ab. Der Weg mit Ringer ist nicht komplizierter, aber sicherer und billiger.

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Weitere Themen: iPhone 3GS, iPhone 4s, iPhone 3G, iPhone 4, iTunes, Ringer, GarageBand, Apple


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