iLife und iWork: Apple sucht nach Experten für neue Versionen

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Das letzte große Update der Mac-Versionen von iLife und iWork ist schon einige Zeit her. Dass Apple die Software dennoch weiterentwickelt, zeigen neue Kleinanzeigen, mit denen das Unternehmen nach entsprechenden Mitarbeitern sucht. Die nächsten größeren Updates dürften aber noch etwas auf sich warten lassen.

iLife und iWork: Apple sucht nach Experten für neue Versionen

Das letzte große iLife-Update liegt schon mehr als zwei Jahre zurück – iLife ’11 erschien im Oktober 2010. Das letzte große iWork-Update liegt noch deutlich weiter zurück: Seitdem Apple Anfang 2009 iWork ’09 veröffentlichte hat sich mit Pages, Numbers und Keynote nichts Größeres mehr getan.

Seitdem kamen als größere Neuerscheinungen lediglich die iOS-Versionen von iLife und iWork hinzu – mittlerweile gibt es , , , , und sowie die Original-Mac-Versionen von , , , , und exklusiv im App Store und Mac App Store.

Jetzt gibt es Anzeichen, dass Apple an größeren Neuerungen für die Software-Suites arbeitet. Sowohl Apple Bitch als auch Mac NN (via Mac Rumors) sind auf Kleinanzeigen aufmerksam geworden, mit denen Apple nach Verstärkung für die entsprechenden Teams sucht: Zwei Senior Software Engineers sollen im iLife-Team an komplett neuen Benutzeroberflächen arbeiten. Auch für iWork scheint Apple ein neues Erscheinungsbild planen und sucht nach einem Senior User interface Designer sowie nach professionellen Testern für neue iPhoto-Features.

Mac NN verweist außerdem darauf, dass Apple die Datei-Organisations-Patente, die das Unternehmen kürzlich von Maya-Systems erworben hat, in neuen Versionen von iLife und vor allem iWork zum Einsatz kommen könnten. Denkbar wäre hier neben einem Einsatz in einer neuen Finder-Version aber auch eine ganz andere, noch unbekannte Software.

Jedenfalls zeigen die Kleinanzeigen, dass Apple an neuen iLife- und iWork-Versionen arbeitet und für beide Suites neue Benutzeroberflächen entwickeln möchte. Dass das Unternehmen heute für diese Aufgaben neue Mitarbeiter sucht, spricht allerdings dafür, dass die nächsten größeren Updates noch auf sich warten lassen dürften: Vom Zeitpunkt der Einstellung neuer Mitarbeiter zur Entwicklung neuer Elemente bis zur Veröffentlichung des fertigen Produkts vergeht in der Regel einiges an Zeit. Ein großes Update in naher Zukunft ist also nur für den Fall zu erwarten, dass Apple die Mitarbeiter bereits für das übernächste große Update sucht.

Was die Benutzeroberfläche betrifft, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass Apple “Skeuomorphismus“-Elemente entfernen wird – also solche, die an physische Produkte oder Materialien erinnern. Apples früherer Senior Vice President Scott Forstall war ein großer Freund dieser Design-Richtung, mittlerweile musste Forstall aber das Unternehmen verlassen. Seitdem zeigt sich Apples Hardware-Design-Chef Jonathan Ive auch für das Software-Design verantwortlich – und Ive soll kein Freund des Skeuomorphismus sein.

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