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iWork dank iPad runderneuert

Bernd Korz

In unserem ersten Artikel über das Apple Event brachten wir etwas Enttäuschung zum Ausdruck. Es ist keine Frage, das iPad ist ein gelungenes Gerät, aber: es ist einfach keine Revolution.

Doch wie das beim Essen so ist, der Herd macht nicht das Essen, sondern die Gerichte darauf werden serviert und hier kann das iPad voll und ganz punkten!

iWork ist bei Millionen von Anwendern sehr beliebt und so wundert es nicht, dass Apple genau dieses als eines der Zugpferde für das iPad auserkoren hat. Phil Schiller (SVP Product Marketing) betritt die Bühne und auch er strahlt den Stolz und die Ruhe aus die man an einem solchen Abend braucht.

Steve Jobs steht noch auf der Bühne und erklärt worum es geht: „Nun etwas wirklich aufregendes…iWork. Vor etwas über einem Jahr fragte ich die Leiter unseres Teams, ob und wie wir iWork so anpassen könnten, dass es mit dem iPad eine perfekte Einheit bilden würde. Die Reaktion war damals: “Oh, da werden wir sehr viel Energie reinstecken müssen.“ Jobs führt weiter an: „Wird unser Tablet das überhaupt bewerkstelligen können? Eines wird klar, wir werden eine komplett neu aufgebaute Oberfläche dafür benötigen.“.

Phil Schiller ist nun endlich am Zug: „iWork ist eines der Programme, dass von Millionen von Kunden genutzt und auch geliebt wird.“ Während er so erzählt, fängt er an, dass iPad zu bedienen und navigiert sich von Vorlage zu Vorlage. Er zeigt den Zuschauern, wie leicht und innovativ die Tabellenkalkulation funktioniert oder wie man ein Dokument bearbeitet, ein Bild hineinzieht und ansprechende Vordrucke damit erstellt. Eines wird klar, hier hat Apple seine Handschrift von der besten Seite gezeigt und alles ausgeschöpft um dem iPad einen wahren Wert mit an die Hand zu geben, iWork nutzt diese Hardware bis ins Detail aus und ist bei weitem noch stabiler, als man es von Applikationen auf dem iPhone gewohnt ist.

Es ist wie im Film, man liegt im Garten in seinem Liegestuhl und macht mit Keynote eine unglaublich ansprechende Präsentation, alles scheint wie von Geisterhand zu funktionieren und selbst Übergänge, die einst nur von den Königen der Grafikbranche erzeugt werden konnten, sind mit einem „wisch“ eingebaut. Intuitive Bedienung scheint für die Kombination iWork und iPad ganz im Vordergrund gestanden zu haben, so wird z.B. nur die Tastatur unten eingeblendet, die man auch wirklich benötigt. Alle anderen unnötigen Tasten sind verschwunden.

Überall sind neue Dropdown Menü‘s zu sehen, so auch in iWork. Bei der API hat Apple wie schon durch Cocoa und Mac OS X, den Finder und die Finderbar großen Wert auf konsistentes Bedienkonzept gelegt.

Dieses Mal hat sich Apple auch um den Preis und das Paket an sich offensichtlich Gedanken gemacht. Wer nur Pages benötigt, kauft auch nur dieses, gleiches gilt für Keynote und Numbers. Der Preis ist „nett“ und schlägt mit jeweils wirklich lächerlichen US$ 10 zu Buche.

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