iWork macht mobil: Keynote auf dem iPhone

-Version genügen wird. In unserem Kurztest stellen wir den jüngsten iWork-Zuwachs für unterwegs auf den Kopf und messen die Software an ihrer großen Schwester, Keynote für den Mac. Unser Ergebnis lesen Sie auf der nächsten Folie...
Auf dem Präsentierteller
Es ist geschafft, endlich bietet Apple nicht nur auf dem Mac Konkurrenz zur alteingesessenen Präsentiersoftware MS
Drehen, Schreiben, Verschieben

* für iPhone bringt alle wesentlichen Funktionen mit, die schon auf dem Mac so viel Spaß machen. In der Seitenleiste sind die zu der Präsentation gehörenden Folien aufgereiht und lassen sich per Drag&Drop verschieben und per Doppeltouch duplizieren oder löschen. Etwa zwei Fünftel der restlichen Oberfläche widmen sich der angewählten Folie. Hier lassen sich die einzelnen Elemente wie Textfelder oder Bilder und Diagramme anwählen und bearbeiten. Die Bedienung funktioniert über vier Buttons in der Kopfzeile: Information, Objekt, Einstellungen und Play sind Zeichen, die jeder Mac-Anfänger schon aus anderen Anwendungen wiedererkennen dürfte. Einmal mehr lässt sich mit ihrer Hilfe recht intuitiv arbeiten.
Animationen und Übergänge machen mobil
Das Highlight jeder Keynote-Präsentation darf auch auf der iPhone-Version nicht fehlen: Die Übergänge von Folie
Geschüttelt, nicht gedreht
Für die Bedienung von Keynote* braucht sich der verwöhnte Apple-Nutzer natürlich nicht umzugewöhnen. Die Eingabe funktioniert wie aus anderen iPhone-Apps bekannt und integriert beispielsweise auch das Schütteln zum Rückgängigmachen. Konsequenterweise lässt sich die App allerdings nur im Querformat bedienen und schaltet sich beim Drehen des Geräts nicht um. Wer sich trotz der einfachen Bedienung den Kaltstart in die App nicht zutraut, darf sich auf 27 Slides Apples Tutorial-Präsentation anschauen und gleich selbst Hand anlegen.
Fazit

für iPhone macht Spaß, ist übersichtlich und bringt alle wesentlichen Funktionen der Mac-Version mit. Für einen Preis von 7,99 Euro lohnt sich die Anschaffung jedoch nur, wenn man häufiger mit den Präsentationen arbeiten muss, ohne einen Mac zur Verfügung zu haben. Auch mit ihren 112 MB brachte Keynote zumindest die Autorin zum Schwitzen: “Speicherplatz auf dem Gerät (iPhone 4, 16 GB) genügt nicht” hieß es beim ersten Download-Versuch im AppStore.
Pro
- sehr ansprechende Bedienung und Umsetzung
- nahtloser Import bestehender Präsentationen
Con
- arbeitet nur mit Keynote ’09 Dokumenten zuverlässig
- zu teuer für Gelegenheitsanwender
Macnews.de Wertung: 4,5 von 5 Sternen


