Java-Virus infiziert Windows-, Mac- und Linux-Systeme

Marvin Basse

Kaspersky Labs warnt aktuell vor einer Malware, die eine Sicherheitslücke in veralteten Java-Versionen ausnutzt.

Java-Virus infiziert Windows-, Mac- und Linux-Systeme

Kaspersky Labs, der Hersteller von Sicherheitssoftware, warnt vor einer Malware, die über eine Sicherheitslücke in der Java-Laufzeitumgebung in Windows-, Mac- und Linux-Systeme eindringen kann. Der Schädling trägt den Namen “HEUR:Backdoor.Java.Agent.a” und nutzt eine Sicherheitslücke aus, die bereits durch ein Java-Sicherheitsupdate behoben wurde, das Oracle im Juni 2013 veröffentlicht hat.

User gefährdet, die kein Java-Update durchgeführt haben

Gleichwohl sind laut Kaspersky eine ganze Reihe von Usern durch die Malware gefährdet, denn bei weitem nicht jeder Java-Nutzer hat besagtes Update durchgeführt.

Malware schleust Bot auf das System

Die Malware HEUR:Backdoor.Java.Agent.a implementiert einen Bot auf dem infizierten Rechner, der sich mit solchen auf anderen infizierten Rechnern zu einem Botnetz zusammenschließen und so von Cyberkriminellen ferngesteuert werden kann, um beispielsweise eine DDoS-Attacke durchzuführen.

Wer besagtes Java-Update nicht durchgeführt hat, sollte schleunigst auf die neueste Java-Version updaten und seinen Rechner mit einem aktuellen Virenscanner überprüfen.

Weitere Themen: Knoppix, Oracle

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